Mit #fiblo12 wollen Finanzblogger die finanzielle Grundausbildung stärken

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Im Rahmen der re:publica kam unter den anwesenden Bloggern immer wieder die Frage auf, wie man sich noch besser für die User außerhalb der Blogospäre präsentieren kann. Via Twitter entwickelte sich unter dem Hashtag #fiblo12 eine Diskussion, an deren Ende Andreas Buschmeier das Projekt #fiblo12 ausrief.

Ziel des Projekts ist es, die „mangelhafte finanzielle Grundbildung der (deutschen) Privatanleger“ zu verbessern. Dazu sollen die deutschen Finanzblogs gemeinsam das vorhandene Wissen bündeln und Neues schaffen. Durch gegenseitige Verlinkung sollen die Leser dann auch hin und her geschickt werden. Von der Themenauswahl ist alles zwischen Grundlagen Geldanlage, Altervorsorge aufbauen, Risikoprofile, Asset-Klassen bis zu Portfolioauswahl und evtl. Grundlagen Charttechnik und Behavioral Finance denkbar. Der Wirtschaftsphilosoph schlägt zudem eine Vorstellung der jeweils eigenen Anlagestrategie vor. Am Ende soll eine sehr gute Grundlagenserie herauskommen, die für alle Leser und alle Blogs Mehrwert bietet.

Ein hehres Ziel, dem ich mich gerne anschließe. Gerade die Aktienkultur ist seit Jahren für meinen Geschmack ein Bild des Grauens, das sich dringend zum Guten wenden muss! Von daher bin ich gerne mit dabei. Der ein oder andere Börsenblogger-Kollege wird sicher ebenfalls dazu beitragen.

Wie soll das Ganze ablaufen?

Bei tricider.com wurde ein Post eingerichtet, wo die ensprechenden Themen gesammelt werden. Bislang sind 11 konkrete Themen eingetragen, doch es sollten noch viel mehr werden. Außerdem hat der ein oder andere Blogger sicher auch in den Tiefen seines Archivs versteckte Perlen, die nur wieder hervorgeholt werden müssen. Der Wirtschaftwurm hat per Kommentar die Idee eines übergreifenden Portals entwickelt:

„Es müsste meiner Meinung nach eine Portalseite geben (kann sehr einfach gehalten sein), die auf die Artikel in den Blogs verlinkt und auf die die Artikel ihrerseits zurückverlinken. Außerdem müsste es jemanden geben, der auf Qualitätsstandards achtet.“

Diesem Vorschlag schließe ich mich gerne an und biete an, das gerne über unseren Server laufen zu lassen, das administrieren kann man ja ggf. zu mehreren machen. Wichtig: Alle Artikel bleiben auf den jeweiligen Blogs, aber auf dem Portal hat man eine thematische Übersicht, was wo steht. So finden Blogunkundige auch schneller einen tiefen Einstieg in die Blogosphäre.

Über Kommentare dazu freue ich mich besonders gerne… wer unserer Leser hat Ideen oder Wünsche?

Bei Twitter kann man verfolgen wie der derzeitige Stand der Diskussion ist und auf dem Laufenden bleiben.



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