Das sind mal Zahlen: Miba wächst 90 Prozent in zwei Jahren

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Die Miba AG (WKN: 872002) setzt auch weiterhin auf die Technologieführerschaft in einigen Nischensektoren für Antriebskomponenten. Dabei sind die Österreicher besonders stolz darauf, dass ihre Komponenten Fahrzeuge, Züge, Schiffe, Flugzeuge und Kraftwerke leistungsstärker, effizienter und umweltfreundlicher machen. Nebenbei sorgt man so auch für gute Geschäftsergebnisse – ein schöner Wert aus Austria.

Im vergangenen Geschäftsjahr konnte die Miba ihren beeindruckenden Wachstumskurs fortsetzen. Dabei wurde der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 35,6 Prozent auf 592,6 Mio. Euro gesteigert. Zwei Drittel davon waren auf organisches Wachstum zurückzuführen. Das restliche Wachstum wurde mit Übernahmen bewerkstelligt. Somit ist Miba in den vergangenen beiden Geschäftsjahren um überragende 90 Prozent gewachsen.

„2011/12 war das bisher beste Jahr in der Geschichte der Miba. Wir sind stark gewachsen und konnten unsere Position in technologisch anspruchsvollen Nischen sichern und ausbauen“, sagte Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba bei der Bekanntgabe der Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2011/12.

Die Konzentration auf technologisch anspruchsvolle Produkte ist laut eigenen Angaben für die nachhaltige Ergebnisqualität des Unternehmens verantwortlich. Im vergangenen Geschäftsjahr fuhr man mit dieser Strategie erneut sehr gut und verzeichnete einen Anstieg beim Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 23 Prozent auf 67,0 Mio. Euro.

Doch an dieser Stelle soll noch lange nicht Schluss sein. Bei Miba möchte man das vorhandene Momentum nutzen und weiter wachsen. Hierzu plant das Unternehmen ein umfassendes Investitionsprogram in Höhe von 70 Mio. Euro, wovon 40 Prozent in den Ausbau der Standorte in den USA und China gesteckt werden sollen. Aber auch in Indien soll die Geschäftstätigkeit ausgebaut werden. Hierbei ist es für einen Automobilzulieferer wie Miba besonders wichtig in der Nähe der Kunden in den Wachstumsmärkten der Zukunft vertreten zu sein.

In der Zeit nach der weltweiten Finanzkrise konnte Miba von dem außergewöhnlich guten Wachstum in der Automobilbranche profitieren. Doch mittlerweile kann man mit Stolz verkünden, dass das Unternehmen wesentlich breiter diversifiziert ist. Der Bereich Automotive hatte im vergangenen Geschäftsjahr lediglich einen Anteil von 40 Prozent am Umsatz des gesamten Unternehmens. Damit heißt es für die Österreicher auch weiter: Freie Fahrt voraus!

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Quelle: comdirect

Ein Blick auf die Daten der Aktie: Der Langfrist-Trend ist intakt, das Papier ist ein interessantes, auch wenn die Market Cap unter 100 Mio. Euro bei derzeit ca. 63 Mio. Euro liegt – die Attraktivität wird dadurch nicht gemindert.

  

  

  

  

  


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