Ist der Ruf erst mal ruiniert…

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Im Vergleich zum vergangenen Jahr mussten die meisten der 30 DAX-Konzerne starke Imageverluste hinnehmen. Das berichtet die „Financial Times Deutschland“ unter Berufung auf eine Studie des privaten Beratungsunternehmens Reputation Institute, die der „FTD“ vorab vorlag.

Laut Studienergebnissen steht an letzter Stelle die Commerzbank. Aufgrund der negativen Auswirkungen der europäischen Staatsschuldenkrise ist das Geldinstitut im vergangenen Jahr stark ins Schlingern geraten und musste Staatshilfen in Anspruch nehmen. Die Aktie der Commerzbank entging dabei nur knapp dem Schicksal zu einem so genannten Penny-Stock zu verkommen. Nur knapp konnte sich der Kurs des Papiers über der Marke von 1 Euro halten. Somit ist es wenig verwunderlich, dass der Ruf der Commerzbank ziemlich im Eimer ist.

Lindernd dürfte sich auf die Commerzbank-Seele die Tatsache auswirken, dass auf Platz 28 bereits die Deutsche Bank folgt. Auch Platz 23 der Allianz belegt das schlechte Abschneiden der Finanzinstitute, deren Ruf im Zuge der Euro-Krise gelitten hat.

Weit hinten kann man auch die großen Energieversorger E.ON und RWE finden, deren negatives Image vor allem auf das Festhalten am Atomstrom zurückzuführen sein dürfte.

Auf den vorderen Plätzen finden sich – wie sollte es im Automobilland Deutschland auch anders sein – Automobilhersteller. Den Studienergebnissen zufolge hat die Nummer eins im Oberklassesektor BMW dabei die Nase ganz weit vorn. Die Bayern eilen seit Jahren von einem Rekord zum nächsten.

Es folgt auf Platz 2 Volkswagen. Die Wolfsburger scheinen auf bestem Wege zu sein zum größten Automobilhersteller der Welt aufzusteigen. Allerdings musste VW im Vergleich zum Vorjahresergebnis deutliche Punktverluste hinnehmen und BMW an sich vorbeiziehen lassen. Daimler konnte mit Platz 7 jedoch nicht ganz mit der Konkurrenz aus dem Automobilbereich mithalten.


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