Im Fokus TecDAX®: Lassen Apple und Unternehmensausblicke auf Kurspotenzial hoffen?

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Zwar konnten die ersten deutschen Technologieunternehmen bei der Bekanntgabe ihrer Geschäftsergebnisse für das erste Quartal 2012 nicht gerade überzeugen, doch die Aussicht auf bessere Geschäfte im weiteren Jahresverlauf und die erneut überragenden Quartalszahlen von Apple sorgten in den letzten Tagen für eine gute Stimmung im TecDAX® und für potenzielle Kursnahrung.

Besonders zufrieden zeigten sich die Anleger beispielsweise mit den Quartalszahlen der Software AG und schickten den Kurs der Aktie allein am Tag der Bekanntgabe der Zahlen um mehr als 5 Prozent nach oben. Zwar musste der zweitgrößte deutsche Softwarehersteller sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn Rückgänge verzeichnen. Allerdings blieben die Zahlen laut Unternehmensangaben innerhalb der Erwartungen. Außerdem sollen, laut Finanzvorstand Arnd Zinnhardt, Investitionen in Forschung & Entwicklung, Vertrieb und Marketing vor allem das schwächelnde Nordamerika-Geschäft ankurbeln. Anhand dieser Aussichten bestätigte die Software AG die Prognose für das Gesamtjahr, wonach ein währungsbereinigter Umsatz in einer Spanne von minus 3 bis 3 drei Prozent erwartet wird. Die operative Marge soll 23 bis 24,5 Prozent erreichen.

Wesentlich enttäuschender fielen dagegen die Zahlen für das erste Quartal beim LED-Hersteller Aixtron aus. Jedoch hatten die schlechten Quartalszahlen auch im Falle der Aixtron-Aktie nicht für Kursstürze gesorgt. Es kam sogar ganz anders – denn allein am Tag der Bekanntgabe der Zahlen legte das Papier um mehr als 10 Prozent zu. Insgesamt verbuchte Aixtron im ersten Quartal im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum einen Umsatzrückgang um 80 Prozent auf 42,0 Mio. Euro. Beim Nettoergebnis stand ein Verlust von 12,3 Mio. Euro, während im Vorjahr ein Gewinn von 52,3 Mio. Euro ausgewiesen werden konnte. Laut Unternehmensangaben sei die Vorhersehbarkeit bei den Aufträgen auf dem LED-Markt anhaltend schwierig. Verantwortlich dafür sollen das weiterhin geringe Verbrauchervertrauen, eine restriktive Kreditvergabe, geringere Subventionen und anhaltende Überkapazitäten bei den Kunden sein. Offensichtlich sahen die Anleger mit den erneut sehr schlechten Zahlen von Aixtron ein Art Boden erreicht, womit es in Zukunft im LED-Bereich nur aufwärts gehen könnte, sodasss auch der Aktienkurs trotz dieser negativen Ergebnisse einen Kurssprung verzeichnen konnte.

Die Beispiele Software AG und Aixtron könnten einem nun als TecDAX® -Anleger durchaus das Signal geben, den deutschen Hightech-Index und dessen Werte nicht aus den Augen zu verlieren. Hightech-Aktien könnten in den kommenden Wochen – nicht nur wegen eines bevorstehenden IPOs von facebook – wieder deutlicher in Fokus stehen. Denn neben den positiven Impulsen, die einzelne deutsche Werte nach Bekanntgabe der Quartalszahlen für den TecDAX® liefern konnten, waren es auch die Zahlen von Apple, die bei den deutschen Technologiewerten für Auftrieb sorgten und dieses weitere tun könnten. Schon in den vergangenen Wochen hatten die teilweise kräftigen Kursbewegungen bei der Apple-Aktie nicht nur für deutliche Sprünge beim Technologieindex NASDAQ 100 gesorgt, sondern auch hierzulande. Somit könnte man als Anleger durchaus auf die Idee kommen, für die weitere Entwicklung des TecDAX® neben den Quartalszahlen der deutschen Technologieunternehmen auch die weitere Entwicklung der Apple-Aktie zu betrachten. Doch eines sei auch gesagt: Zu hohe Erwartungen am Markt können am selbigen auch herbe Enttäuschungen auslösen – eben wenn diese (zu) hohen Erwartungen nicht erfüllt werden können.

Spekulative Anleger, die aber davon ausgehen, dass der TecDAX® Aufwärtspotenzial aufbauen wird, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DB6AY5) auf eine solche Kursbewegung setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 2,82, die Knock-Out-Schwelle bei 534 Indexpunkten. Auf der anderen Seite: Wer als spekulativer TecDAX® -Anleger auf der Short-Seite aktiv werden will, könnte dieses Szenario mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DE76AX, aktueller Hebel 2,81; Knock-Out-Schwelle bei 1048 Indexpunkten) traden.

Stand: 04.05.2012/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Vice President db x-markets
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