Im Fokus Volkswagen: „Strategie 2018“ scheint aktuell zu greifen…

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Nach den Rekordergebnissen des vergangenen Jahres 2011 durften sich die Aktionäre auf der VW-Hauptversammlung vergangener Woche auch über rosige Zukunftsaussichten freuen. Hierfür soll nämlich die „Strategie 2018“ die Weltmarktführerschaft im Automobilsektor bringen.

Im Rahmen der Hauptversammlung wurden nun auch die Ziele für das laufende Geschäftsjahr bestätigt. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Martin Winterkorn zeigte sich trotz des schwieriger werdenden Umfeldes optimistisch, die selbstgesteckten Ziele erfüllen zu können. „Die Risiken wachsen. Insbesondere die Schuldenkrise in Europa wird die Märkte weiter belasten. Dennoch bin ich überzeugt: Der Volkswagen Konzern kann mit Selbstvertrauen in die kommenden Monate gehen“, so Winterkorn.

Dieser Optimismus dürfte zum Teil daher rühren, dass Europas führender Automobilhersteller für dieses Jahr eine wahre Produktoffensive innerhalb seines Konzerns samt Töchter wie Audi initiiert hat. Insgesamt stehen für dieses Jahr etwa 40 neue Modelle, Nachfolger und Produktaufwertungen wie die potenziellen Kassenschlager Audi A3 oder der Golf an. Außerdem konnte VW nach einer Konzernmeldung vom 13. April im ersten Quartal 2012 weltweit 2,2 Millionen Fahrzeuge absetzen. Dies entspricht im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Jahres 2011 einem Plus von 9,6 Prozent und zum ersten Mal in einem ersten Quartal mehr als 2 Millionen verkaufte Fahrzeuge. „Die Entwicklung des Volkswagen Konzerns im ersten Quartal war sehr gut. In Nordamerika, China oder auch Russland haben wir wiederholt eine starke Performance gezeigt. Vor allem die Märkte in Westeuropa bleiben aber von Unsicherheiten geprägt“, erklärte Konzernvertriebsvorstand Christian Klingler bei der Bekanntgabe der Absatzzahlen.

Neben den guten Aussichten für das laufende Jahr verfolgt man aber bei VW auch weiterhin das große Ziel der Weltmarktführerschaft im Automobilsektor bis zum Jahr 2018. Zu diesem Zweck wurde die „Strategie 2018“ ausgerufen. Mit Hilfe dieser Strategie möchte Volkswagen nicht einfach nur zu dem absatzstärksten Automobilhersteller aufsteigen, sondern vielmehr als eine Art Vorbild in Sachen Technologie oder auch im Bereich des Umgangs mit den Mitarbeitern dienen. Dabei hat sich der Volkswagen-Konzern konkret vier Ziele auf die Fahnen geschrieben: VW möchte bei der Kundenzufriedenheit und Qualität weltweit führend sein. Der Absatz soll auf über 10 Mio. Fahrzeuge pro Jahr wachsen. Die Umsatzrendite soll mindestens 8 Prozent betragen, außerdem will man sich in allen Bereichen zum Top-Arbeitgeber entwickeln.

„Der Volkswagen Konzern hat seine Erfolgsserie in 2011 nahtlos fortgesetzt. Die Strategie 2018 greift. Wir kommen auf unserem Weg an die Spitze der Automobilindustrie Stück für Stück voran“, sagte Martin Winterkorn am 12. März bei der Vorlage der endgültigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2011. Die Übernahme des traditionsreichen italienischen Herstellers von Sportmotorrädern Ducati durch die Tochter Audi soll nur ein weiterer Baustein sein in dem Versuch die Weltmarktspitze zu erreichen. Ducati gilt weltweit als eine führende Premiummarke im Motorradbau mit herausragenden Kompetenzen in der Motorenentwicklung und Leichtbauweise. Daneben dürfte VW aber noch einige Hürden überspringen, bis das große Ziel tatsächlich erreicht ist. Eine dieser Hürden könnte die Porsche-Übernahme darstellen, die sich seit einiger Zeit hinzieht. Das Problem bei einem schnellen Zusammenschluss liegt darin, dass sich erhebliche steuerliche Aufwendungen ergeben würden, denn die gegenseitig eingeräumten Kauf- und Verkaufsoptionen wären erst im August 2014 steuerfrei. So oder so: VW scheint eine spannende Auto-Geschichte in 2012 zu sein.

Spekulative Anleger könnten nun mit einem Wave XX-Call der Deutschen Bank (WKN DE74U4; Hebel 3,63; Knock-Out-Schwelle bei 95,15 Euro) auf weitere potenziell steigende Kurse setzen. Wer aber eher meint, die VW-Aktie könnte an Kurssubstanz eher verlieren, der könnte dieses Szenario mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN: DE3YCM; Hebel 2,72; Knock-Out-Schwelle bei 160,50 Euro) umsetzen.

Stand: 23.04.2012/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Vice President db x-markets
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