Im Fokus Gold: Trotz Kursschwankungen – zeigt der Langfristtrend weiter nach oben?

18. April 2012 | Von | Kategorie: Rohstoffe, Zertifikate & Derivate

Wie schnell sich die Zeiten doch ändern können zeigte sich einmal mehr zuletzt an der jüngsten Entwicklung beim Goldpreis. Denn im Verlauf des ersten Quartals 2012 erlebten die Aktienmärkte dieser Welt eine beeindruckende Rallye – das „billige Geld“ der Notenbanken sowie die anhaltend gute Entwicklung der US-Konjunktur hatten dazu geführt, dass viele Anleger wieder Mut fassten und ihr Kapital aus dem „sicheren Hafen“ Gold abzogen und wieder in Aktien investierten.

Allerdings führten vor Ostern die scheinbar vielerorts gestiegenen Sorgen um die wirtschaftliche Entwicklung in Spanien und Italien zu steigenden Renditen für die Staatspapiere der beiden Länder. Nachdem in der Griechenland Frage etwas Ruhe eingekehrt war, rückte damit die Euro-Krise erneut in den Fokus der Anleger, was auch gleichzeitigt die Aktienkurse belastete und die Sehnsucht nach als sicher geltenden Anlagen erhöhte. Damit könnte auch Gold wieder eine attraktivere Anlage darstellen. Der Goldkurs, der u.a. als wesentlicher Krisen- und Inflations-Indikator gilt, schwankt je nach wirtschaftlicher Stimmungslage häufig stark und hat mit dem jüngsten Auf und Ab beim Goldpreis erneut unter Beweis gestellt, dass es die Funktion als „sicherer Hafen“ für turbulente Börsenzeiten eingebüßt hat. Denn schon im vergangenen Jahr hat sich die Schwankungsbreite beim Preis vergrößert, was Gold eher in die Richtung eines spekulativen Investments gebracht hat, als für ruhige Nächte bei risikoscheuen Anlegern zu sorgen.

Mit den erneut aufgekommenen Unsicherheiten rund um die europäische Staatsschuldenkrise und dem enttäuschenden US-Arbeitsmarktbericht vom Karfreitag, könnte es bei Gold zum Einen von der steigenden Nachfrage als „Kriseninvestment“ kommen, aber auch von der gestiegenen Wahrscheinlichkeit einer Fortführung der Politik des „billigen Geldes“ der internationalen Notenbanken. Die jüngsten Unsicherheiten dürften gezeigt haben, dass sich die Weltwirtschaft immer noch in einer schwierigen konjunkturellen Lage befindet und dass immer noch erhebliche Gefahren für eine wirtschaftliche Erholung lauern. Damit dürften auch die Notenbanken eher bereit sein, weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen durchzuführen. Sollten die Notenbanken auch in Zukunft versuchen, die Konjunktur durch eine lockere Geldpolitik zu stützen, würden wohl einige Faktoren dafür sprechen, dass davon auch der Goldpreis wieder steigen könnte. Eine solche Politik dürfte dann wohl auch die Inflation nach oben treiben, was ebenso zu einer Verteuerung des Edelmetalls führen würde. Daneben sorgen niedrige Zinsen für eine höhere Attraktivität eines Investments in Gold, da die entgangenen Zinsen bei den Alternativanlagen damit geringer ausfallen.

Trotz der Volatilität im Goldpreis, könnte das Edelmetall damit auch in Zukunft eine attraktive Investitionsmöglichkeit darstellen. Wenn man einigen Analysten Glauben schenken mag, wie beispielsweise den Rohstoffanalysten der Commerzbank, die sich in ihrer Publikation “TagesInfo Rohstoffe” vergangene Woche zuletzt positiv zum Langzeittrend des Goldes geäußert hatten, sehen sie einen langfristigen Trend beim Goldpreis nach oben.
Man muss sich auch eines einmal vor Augen führen:

Auf die letzten drei Jahre gesehen hat sich Gold um mehr als 70 Prozent verteuert und für die vergangenen fünf Jahr steht sogar eine Verdreifachung des Kurses zu Buche.. Eine gewisse verstärkte Nachfrage nach Rohstoffen, wozu auch Gold gehört, ist auch bei einigen aufstrebenden Schwellenländer wie China und Indien zu erkennen. Gold zählt ebenso zu den immer knapper werdenden Gütern, so dass eine steigende Nachfrage zu einem weiter steigenden Goldkurs führen kann.

Spekulative Anleger könnten nun mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DB7TUR; Hebel 2,87; Knock-Out-Schwelle bei 1121,50 US-Dollar) auf weiter steigende Kurse setzen. Spekulative aber eher short-orientierte Anleger könnten mit dem Wave-Put der Deutschen Bank (WKN DE79P9; Hebel 2,92; Knock-Out-Schwelle bei 2.185,50 US-Dollar) dagegen auf einen fallenden Goldpreis setzen. Wie immer sei gesagt: Ob short oder long – Anleger sollten bei allen Engagements zudem das potenzielle Totalverlust- sowie das Währungsrisiko beachten!

Stand: 16.04.2012/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Vice President db x-markets
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