Sinnvolles Bad Bank-Modell schnell erklärt
22. April 2009 von Marc Schmidt | 2 Kommentare
Hier mal eine schnelle Erklärung, wie ein Bad Bank-Konzept funktionieren kann, ohne dass die halbe Republik dabei drauf geht. Prof. Dr. Ulrich van Suntum ist Geschäftsführender Direktor des Centrum für angewandte Wirtschaftsforschung Münster (CAWM) der Universität Münster.
(via ÖkonomenBlog)
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Info zum Beitrag
geschrieben am Mittwoch, den 22. April 2009 um 17:53 Uhr
Kategorien: Marktgeschehen
Tags: Bad Bank, Banken, Bankenkrise, Finanzkrise, Finanzmarktstabilisierungsfonds, Staatshilfe

















1. chriwi
Kommentar vom 25. April 2009 um 11:51
Wenn diese toxischen Papiere einen Wert von Null haben, der Staat aber mit 1000 Euro bürgt macht er nicht doch Verluste? Diese Konzept geht davon aus, dass diese Papiere noch etwas Wert sind, da man den Wert nicht kennt ist das natürlich reine Spekulation. Das heißt doch am Ende, dass der Staat auf einem Teil seiner Garantien sitzen bleibt oder nicht?
2. Marc Schmidt
Kommentar vom 26. April 2009 um 15:24
@chriwi
Zum Einen bin ich mir sicher, dass die toxischen Papiere keine reine Luft enthalten, irgendwo sind damit tatsächliche Werte verknüpft und die müssen irgendwann wieder ans Tageslicht. Also nicht wertlos, zumindest nicht in der großen Masse. Zum Anderen werden die Papiere eh nicht mehr ohne Abschreibungen bilanziert, d.h. ein bisschen Luft ist bereits jetzt enthalten. Von daher ist das Risiko eines Totalverlusts in meinen Augen nicht gegeben. Aber das wird man leider erst in einigen Jahren wissen, wer recht hatte. Aber die Zeit bis dahin kann doch sinnvoll genutzt werden…