Deutsche Telekom und Sky: Der Zweikampf um die Liga!

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Die Bundesliga ist in vollem Gange. Doch die Lenker der großen Medienkonzerne wetteifern schon jetzt um die Übertragungsrechte für die Saison 2013/14. Am ersten April-Arbeitstag endete die Bieterfrist für die Übertragungsrechte bei der Deutschen Fußball Liga (DFL). Wer bei der Entscheidung Mitte April als Sieger hervorgeht, hat Grund zum Jubeln. Immerhin lockt die Bundesliga Massen an Zuschauern vor den Fernseher. Alleine in der Saison 2010/11 erreichte die gesamte Bundesliga laut Deutschem Fußball-Bund (DFB) fast 13 Millionen Zuschauer und damit gut 42.000 Menschen pro Spiel. Das macht die Bundesliga-Übertragungs- rechte zu den wertvollsten Fernseh- und Internetrechten Deutschlands. Es heißt, dass das Rechtepaket, das gerade vergeben wird, eine Summe von mehr als einer Milliarde Euro einbringen könne.

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Als die beiden großen Favoriten gelten der Bezahl-Fernsehsender Sky Deutschland und die Deutsche Telekom. Beide verfolgen unterschiedliche Konzepte: Die Telekom möchte die Rechte nicht exklusiv nutzen, sondern plant, einige Lizenzen an Dritte weiterzuverkaufen. Ob dieser Plan aber aufgeht, ist nicht sicher. Immerhin hat das Bundeskartellamt ein solches Vorgehen bei einem anderen Konzern im Jahr 2008 verhindert. Hinzu kommen Bedenken, weil die Telekom zu 32 Prozent dem Bund gehört, der Rundfunk in Deutschland aber staatsfrei sein soll.

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Mit diesen Hürden muss der Mitbieter Sky nicht ringen. Der Medienkonzern will im Gegensatz zur Telekom die Rechte ausschließlich für seine derzeit über 40 kostenpflichten Sender nutzen und so Geld einspielen. König Fußball soll es bei Sky aber nicht alleine richten. Auch weitere Sender, ein verbesserter Kundendienst und eine stärkere Ausrichtung auf die einzelnen Kundenwünsche sollen Sky beflügeln. Damit soll der operative Gewinn im kommenden Jahr ein Pluszeichen tragen. Doch schon jetzt habe sich das Unternehmen gut entwickelt. „Schneller als jemals zuvor gewinnen wir neue Kunden“, sagte Brian Sullivan, Vorstandsvorsitzender von Sky Deutschland, Anfang April auf der Hauptversammlung. Alleine im Jahr 2011 habe Sky Deutschland 359.000 Neukunden hinzugewonnen.

Welches Unternehmen auch immer das Rennen macht: Die Übertragungsrechte könnten den Unternehmenswert und damit den Aktienkurs unterstützen. Doch noch ist nicht heraus, wer die Zusage bekommt. Anleger, die in beide Unternehmen investieren, aber nicht den vollen Preis für die Telekom- und die Sky-Aktie zahlen möchten, haben eine Alternative: Discount- Zertifikate. Mit ihnen können Anleger mit einem Abschlag in die jeweilige Aktie investieren.

So kostet etwa das Discount-Zertifikat auf die Sky-Aktie mit der WKN DE81RJ und einem Höchstbetrag (Cap) von 1,80 Euro derzeit 1,53 Euro und liegt damit knapp 20 Prozent unter dem Aktienkurs von aktuell 1,93 Euro. Der Zertifikate-Inhaber steigt also günstiger in die Sky- Aktie ein und nimmt dann an ihrem Kursverlauf teil, partizipiert aber nur bis zum Höchstbetrag daran. Entscheidend für die Auszahlung des Zertifikates zu Laufzeitende ist, dass der Sky-Aktienkurs an diesem Termin, dem 20.12.2012, über dem festgelegten Cap von 1,80 Euro liegt. In dem Fall erhält der Anleger eben diesen Betrag in Euro ausgezahlt. Damit liegt die aktuelle jährliche Seitwärtsrendite bei fast 23 Prozent. Sollte der Sky-Kurs aber am Laufzeitende unter dem entscheidenden Höchstbetrag liegen, erhält der Anleger eine Sky-Aktie pro Zertifikat, und kann so zunächst einen Verlust des eingesetzten Kapitals erleiden. Was er mit der Aktie macht, kann der Anleger entscheiden. Damit eignet sich das Zertifikat für Anleger, die von steigenden oder sich seitwärts bewegenden Kursen ausgehen. Noch mehr Informationen gibt es im Produktinformationsblatt und dem Verkaufsprospekt.

Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Vice President db x-markets

Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und die enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Eine Anlage in die genannten Wertpapiere ist mit einem Totalverlustrisiko verbunden und eine Investitionsentscheidung sollte nur auf Grundlage des für die genannten Wertpapiere allein maßgeblichen Prospekts getroffen werden. Dieser kann unter www.xmarkets.de heruntergeladen oder bei der Deutsche Bank AG, CIB, GME X-markets, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt, kostenfrei angefordert werden.


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