Goldpreis-Korrektur: Ist das die Trendwende?

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Kurzzeitig ist der Goldpreis heute unter die Marke von 1.620 Dollar pro Unze gerutscht. Das ist der niedrigste Stad seit Mitte Januar. Ist das jetzt die Trendwende oder wieder nur eine Korrektur? Es ist auf jeden Fall eine klare Abwärtsbewegung erkennbar seit der Goldpreis am 27. März die 200-Tage-Linie beim Gold unterschritten hat. Dieser wichtige Durchschnitt verläuft aktuell bei knapp 1.690 Dollar damit schon knapp 5% über dem aktuellen Preisniveau.

Keine Frage: Die Gefahr für eine weitere Fortsetzung der Korrektur hat in den vergangenen Tagen auf jeden Fall zugenommen. Ende Dezember sackte der Goldpreis auf rund 1.550 Dollar pro Unze ab. Das könnte auch jetzt ein weiteres Ziel sein.

Bis Ende vergangener Woche sah es an den Finanzmärkten so aus, dass die bestehenden Risiken mehr oder weniger ausgeblendet werden. In dieser Woche gibt es nun schlechte Nachrichten aus Spanien und die Aktienmärkte sacken deutlich ab. Die extrem positive Vorgabe aus dem ersten Quartal ist vorbei und die Unsicherheit ist an die Märkte zurückgekehrt – das gilt nun auch für Gold. Und parallel zum Goldpreis geht es auch bei vielen Goldaktien wieder nach unten.

Kinross Gold: Der Kurs sackt weiter ab

Ein interessantes Beispiel ist ohne Frage Kinross Gold. Der kanadische Produzent wird derzeit schon als potentieller Übernahmekandidat gehandelt. Doch die dafür in Frage kommenden großen Minenwerte wie Barrick Gold oder Goldcorp haben zunächst einmal abgewunken. Fakt ist aber: Kinross Gold ist aktuell an der Börse „nur“ noch 10 Mrd. Dollar wert. Das eröffnet auf jeden Fall Perspektiven für andere große Minenwerte.

Fakt ist: Die Unsicherheit ist an den Märkten zurück. Und wenn sich die Reihe schwacher Konjunkturdaten in den nächsten Tagen fortsetzt, ist eine Fortsetzung der Korrektur sehr gut möglich. Das gilt sowohl für Aktien, als auch für die Edelmetalle.

Die hier angebotenen Artikel stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Artikel und Berichte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine wie immer geartete Handlungsaufforderung dar.

Ein Gastkommentar von Heiko Böhmer


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