Neues zum Facebook-IPO: Für die einen ist es der Lebensmittelpunkt, für andere eine Illusion

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Ja es geht mal wieder um das Topthema Facebook. Erst heute konnten wir alle lesen, dass Facebook im Mai an die Börse gehen wird. Wir haben dazu auch schon allerlei geschrieben. Nun kam gestern diese interessante Mail bei mir rein.

Titel: Facebook eine Illusion? Und weiter heißt es da:

Die Netzwerkforscherin Prof. Dr. Marina Hennig erklärt bei einem Salon des Berliner Business-Clubs DeutschlandGroup, weshalb „Facebook-Beziehungen“ keine Investition wert sind. Row, das werden viele Börsen-Freaks aber nicht gerne hören. Aber gut…

Die Analyse von Netzwerken ist ihre Lebensaufgabe. Ob on- oder offline, Prof. Dr. Marina Hennig, die derzeit an der JGU Universität Mainz lehrt, durchforscht die menschliche Gruppenbildung. Grund genug für die DeutschlandGroup und das angeschlossene Dictyonomie-Institut, der Wissenschaftlerin ein paar Fragen im Rahmen eines DeutschlandGroup „60:15:1“ Salons zu stellen. Aktuell geht diese Frau Prof. Dr. Marina Hennig insbesondere dem Phänomen Facebook auf dem Grund. Sie will ergründen, warum dieses soziale Netzwerk „so eine Bedeutung hat, bzw. warum es so aufgebauscht wird.“

Sie habe festgestellt, dass Facebook „einerseits Freiheit verspricht, hier andererseits aber (…) der soziale Zwang verstärkt wird.“ Eine Beziehung könne man einen Facebook-Kontakt noch lange nicht nennen. Dazu bedarf es erst einer „wechselseitigen, gefestigten Interaktion“. Auch eine „Einbettung in eine Gemeinschaft wird eigentlich erst durch Beziehungen real.“ Und noch ein Zitat:

„Wir sind der Meinung, dass durch Facebook und die Globalisierung wieder, wie früher, kleinere Dörfer mit stärkerer sozialer Kontrolle entstehen, als sie zwischenzeitlich existiert haben.“ – Prof. Dr. Marina Hennig. Das Fazit:

Dementsprechend fühlt sich die DeutschlandGroup auf ihrem Weg bestätigt, sich ein kleines Dorf in der großen Stadt zu errichten, in dem die Beziehungspflege und nicht der Kontaktaufbau im Mittelpunkt steht. Denn ein Kontakt, so sieht es auch Prof Dr. Marina Hennig „kann auch einfach ein Visitenkartenaustausch sein.“

Hier gibt es das ganze Interview auf Youtube. Interessant.


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