Goldaktien: Noch preiswerter als im Tief 2008

23. März 2012 | Von | Kategorie: Rohstoffe

Goldaktien gehören aktuell auf keinen Fall zu den Favoriten an den Börsen. Das gilt vor allem auch weil der Goldpreis auch heute weiter nachlässt. Mittlerweile hat der Goldpreis die 200-Tage-Linie deutlich nach unten durchbrochen. Das hat auch die Goldaktien unter Druck gesetzt. Doch das gilt nicht nur für die vergangenen Tage, sondern schon für den gesamten Jahresverlauf. So hat der Goldpreis seit dem Oktober-Tief immerhin noch minimal um einige Dollar zugelegt. Doch der S&P/TSX Gold Index ist im gleichen Zeitraum um 11% gefallen. Damit hängt der Index auch dem Gesamtmarkt deutlich hinterher, der sogar um 11% zulegen konnte.

Was bremst die Goldaktien aktuell?

Der Druck auf die Goldaktien ist groß. Vor allem blicken viele Investoren auf die steigenden Kosten und eben den niedrigeren Goldpreis. In der Folge heißt das: Für 2012 müssen sich wohl viele Produzenten auf schrumpfende Margen einstellen.

Investoren können derzeit aber auch nicht zufrieden sein: An den Rekordgewinnen des vergangenen Jahres werden sie nur unzureichend beteiligt. Sicherlich haben große Goldwerte wie Goldcorp stetig die Dividende angehoben. Dennoch liegt die jährliche Dividendenrendite nur bei knapp 2% – das ist noch ein weiter Weg für die Minen zum ertragreichen Dividendenwert.

Abschläge bei den Minenwerten sind übertrieben

Aber dennoch gilt: Die Abschläge bei den Minenwerten sind auf jeden Fall übertrieben. Es gibt viele Goldminen, die auch bei Goldpreisen von weniger als 1.500 Dollar hohe Erträge einfahren. Dafür muss man vielleicht nur mal abseits der ganz großen Namen schauen.

Besonders stark war in den vergangenen Monaten beispielsweise Yamana Gold (WKN: 357818 / ISIN: CA98462Y1007). Mit einer Marktkapitalisierung von 11,5 Mrd. Dollar gehört der kanadische Minenwert auf jeden Fall schon zu den Großen – doch viele Investoren kennen diesen Wert noch nicht. Mit einem Plus von rund 20% seit dem Oktober-Tief hat die Aktie ein direktes Goldinvestment auf jeden Fall in den Schatten gestellt.

Ein Gastkommentar von Heiko Böhmer

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