Gerade im Outlook gefunden: Sex gegen die Wirtschaftskrise..

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Als Journalist bekommt man hin und wieder doch ein paar komische Pressemeldungen zugeschickt. Diese folgende möchte ich keinem vorenthalten 🙂 .

Sex gegen die Wirtschaftskrise
Die gegenwärtige Finanzkrise hat nicht nur negative Folgen

Die gegenwärtige Finanzkrise hat nicht nur negative Folgen – auf die Partnerschaft wirkt sie sich sogar überaus positiv aus. So ergab eine aktuelle Umfrage, dass 8 von 10 Personen nun mehr Zeit daheim mit dem Partner verbringen, um sich von der Wirtschaftskrise abzulenken und das Haushaltsbudget zu schonen. Anstelle eines teuren Städtefluges oder eines Thermen-Wochenendes stehen erotische Stunden zuhause hoch im Kurs. Und damit es in den eigenen vier Wänden richtig knistert wird in Dessous für sie, Wäsche für ihn und raffinierte Sextoys investiert. Diesen kleinen Luxus gönnt man sich.

Vom aktuellen Trend, die Partnerschaft daheim zu genießen, profitiert besonders der niveauvolle Teil der Erotikbranche, denn die gemeinsame Zeit soll zu einem prickelnden, erotischen Erlebnis werden. So berichtet der Erotik- und Hardcore-Versender LustundLiebe.at von einem sehr starken Anstieg bei typischen „Pärchen-Bestellungen“. Dabei werden verschiedene Artikel für sie und ihn bestellt, um in den heimischen vier Wänden erotische Stimmung aufkommen zu lassen.

Womit sich Paare einheizen

Besonders beliebt sind Produkte, die gemeinsam oder gegenseitig verwendet werden können. Mit Erotik-Spielen wie dem „Wahre Liebe“ Pärchenspiel wird die Beziehung spielerisch aufgefrischt, für gegenseitige Massagen sind derzeit Massagekerzen der Top-Renner. Um in die richtige Stimmung und auf neue Ideen zu kommen, werden auch immer öfter paartaugliche und frauenfreundliche Pornos angesehen.

Um sich selbst zu einem einladenden Augenschmaus für den/die Partner/in zu machen, greifen immer mehr Frauen zu verführerischen Dessous und auch die Männer haben erkannt, dass sie in erotischer Wäsche für ihn den Frauen (noch) besser gefallen.

Auf Qualität wird großer Wert gelegt

Ob Dessous für sie, Wäsche für ihn oder Sex-Toys, deutlich ist auch der Trend zu hochwertigen Produkten festzustellen. Frau greift zu wirklich hochwertigen Dessous, die sie gerne den ganzen Tag trägt, statt zu billiger und kratziger „5-Minuten-Wäsche“. Anstelle des lächerlichen „Elefanten-Rüssel-Tanga“ wählt man(n) heute aus einer riesigen Auswahl an echt heisser und alltagstauglicher Unterwäsche, die seine Männlichkeit betont. Und auch bei Sexspielzeug geht der Trend zu hochwertigen Markenprodukten. Lieber einmal ein paar Euro mehr für ein hochwertiges Produkt mit entsprechend großem Lustfaktor von etwa Fun Factory, LELO, Joydivision oder gar emotion Paris, als sich über ein Billigprodukt zu ärgern.

Nicht neu aber trotzdem schön

Ganz neu ist dieser Trend, es sich daheim schön zu machen, übrigens nicht. Bereits in den 1980ern schrieb die Trendforscherin Faitch Popcorn vom „Cocooning“ (dt. verpuppen), der Tendenz sich aus der Öffentlichkeit vermehrt ins häusliche Privatleben zurückzuziehen. Den letzten Höhepunkt erlebte dieser Mainstream nach den Terroranschlägen am 11. September 2001. Und anlässlich der aktuellen Krisen erfährt dieser Trend einen neuen Höhepunkt. (Ende)

Na dann, ich frag mich nur, wer dieses als Journalist wirklich verwendet. Die aktuelle Strategie von so manchem Unternehmen ist derzeit wohl die: Man nehme das Wort Wirtschaftskrise in die eigene PM rein und schon ist man „en Vogue“…

Ach ja – noch was … ein kleiner Clip zum gleichen Thema – nur im Büro 🙂


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