Gildemeister: 50% Gewinn seit Dezember – was geht noch?

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50 Prozent in drei Monaten konnte die Gildemeister-Aktie zulegen, doch sehr gute Geschäftsergebnisse, positive Zukunftsaussichten und ein trotz des letzten Anstiegs, moderates KGV dürften immer noch genügend Gründe bieten in das Papier zu investieren.

Die Gildemeister AG gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Werkzeugmaschinen in den Bereichen Drehen und Fräsen. Allerdings verschließt man sich bei den Bielefeldern trotz dieser Tatsache nicht den so genannten Zukunftstechnologien. Gildemeister ist deshalb ebenso in den Bereichen Laser und Ultraschall tätig. Das MDAX-Unternehmen ist mittlerweile auch sehr stark international vertreten, wobei mehr als 6.000 Mitarbeiter in über 35 Ländern für Gildemeister tätig sind.

Bei der jüngsten Bekanntgabe der Geschäftsergebnisse für das Jahr 2011 konnte man sich bei Gildemeister über sehr gute Zahlen und sogar einige Rekorde freuen. Besonders positiv gestaltete sich dabei der Auftragseingang, bei dem man im Vergleich zum Vorjahr mit 1,9 Mrd. Euro und einem Plus von 36 Prozent den höchsten Auftragseingang der Unternehmensgeschichte feiern konnte. Beim Umsatz stand am Ende ein Plus von 23 Prozent und 1,69 Mrd. Euro. Auch der Jahresüberschuss konnte mit 45,5 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden, denn da betrug er noch 4,3 Mio. Euro.

Auch der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr sieht auf Unternehmensseite positiv aus, da sich der Auftragseingang in den Monaten Januar und Februar laut Unternehmensangaben planmäßig entwickelt hat und die Wachstumsaussichten für den weltweiten Werkzeugmaschinenmarkt weiterhin gegeben sind. Somit dürfte sich die für die Eurozone erwartete leichte Rezession kaum auswirken.

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Quelle: comdirect

Aufgrund der sehr guten Geschäftszahlen und auch weiterhin guter Aussichten könnte der Aufstieg des Kurses der Gildemeister-Aktie eine Fortsetzung finden. In einem steilen Anstieg konnte das Papier seit Dezember vergangenen Jahres um etwa 50 Prozent zulegen, wobei die Höchststände aus 2011, geschweige denn das Allzeitzhoch noch nicht erreicht sind. Mit einem 2012er-KGV von knapp über 10 dürfte das Papier auch einen attraktiven Einstieg bieten können.


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