Update Staatsanleihen: Privatanleger erweitern ihren Horizont – es leben die Skandinavier!

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Während sich die privaten Gläubiger Griechenlands heute Abend entscheiden müssen, ob sie den so genannten „freiwilligen Schuldenschnitt“ für das hoch verschuldete Land mittragen wollen, werden die Märkte durch die Unsicherheit gelähmt, ob denn die geforderte Beteiligung von 90 Prozent zustande kommt oder nicht. Sollte dies nicht der Fall sein, würde Griechenland die im Nachhinein beschlossene Zwangsumschuldung aktivieren…

Indem das scheinbar unendliche Griechenland-Drama niemals zu Ende zu gehen scheint, verschärft es auch die Unsicherheit bei den Anlegern, was man am Dienstag erneut sehen konnte. Aufgrund dieser Unsicherheit gaben die weltweiten Börsen teilweise sehr deutlich nach. Beim deutschen Leitindex DAX waren es auf Tagessicht etwas über 3 Prozent Minus.

Allerdings sorgen die Probleme in der Eurozone laut der Stuttgarter Börse dafür, dass private Anleger ihr Heil vermehrt in Fremdwährungsanleihen suchen, um sich somit gegen die hiesigen Risiken abzusichern. Aufgrund dieser steigenden Nachfrage hat die Börse Stuttgart, laut Pressemitteilung das Produktangebot in diesem Bereich „für Privatanleger massiv ausgeweitet“.

Nach den bereits sehr erfolgreichen Neueinführungen schwedischer und norwegischer Papiere, kamen nun neuseeländische und australische Staatsanleihen hinzu, wie die Börse mitteilte. Bei den norwegischen Papiere liegen die Vorteile auf der Hand, denn mit seinem Rohstoffreichtum gehört es zu den reichsten Ländern der Welt und kann regelmäßig Haushaltsüberschüsse vorweisen.

Beim Australischen Dollar (AUD) handelt es sich nach Einschätzung von Börse Stuttgart ebenfalls um eine klassische „Rohstoff-Währung“, so wie im Falle der norwegischen Krone. Bei dem aktuellen Preisanstieg bei Rohstoffen kann man somit von den parallel steigenden Währungen profitieren.


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