Im Fokus VW: Ein Ziel in Wolfsburg lautet Weltmarktführerschaft!

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Zwei große Ziele hat man sich bei VW, dem größten europäischen Autobauer auf die Fahnen geschrieben. Zum einen soll Porsche so schnell wie möglich in den Konzern integriert werden und zum anderen will man Toyota sowie General Motors angreifen und sich zur weltweiten Nummer eins in der Automobilbranche aufschwingen.

Wenn man sich die Zahlen für das die ersten neun Monate des vergangenen Geschäftsjahres anschaut, könnten diese einiges für die offizielle Veröffentlichung der Ergebnisse für das vierte Quartal 2011 und des VW-Geschäftsberichtes 2011 am 12. März 2012 in Wolfsburg versprechen: Ein sehr gutes Geschäft in den Schwellenländern und verbesserte Bedingungen auf dem US-amerikanischen Markt hatten nämlich schon in den ersten neun Monaten 2011 dafür gesorgt, dass sowohl der Gewinn als auch der Umsatz in dieser Zeit ein starkes Wachstum zu verzeichnen hatten:

Dabei konnte der Volkswagen-Konzern im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum (die ersten neuen Monate) beim Umsatz eigenen Angaben zufolge um 25,6 Prozent auf 116,3 Mrd. Euro zulegen. In der gleichen Zeit konnte man das operative Ergebnis von 4,8 auf 9 Mrd. Euro sogar fast verdoppeln. Die Auslieferungen waren mit 6,2 Mio. Fahrzeugen um 14,1 Prozent höher als im Vorjahr, womit sich auch der weltweite Marktanteil von 11,6 Prozent auf 12,4 Prozent verbesserte. Besonders wichtig war dabei auf Unternehmensseite auch die Tatsache, dass die operative Marge von 5,2 auf 7,7 Prozent gesteigert werden konnte.

So schön diese Geschäftszahlen sein mögen, VW reicht es nicht, der größte Automobilhersteller in Europa zu sein. Das Ziel ist es, so offizielle Bekundungen seitens der Firmenspitze, sich bis spätestens zum Jahr 2018 an die Spitze der weltweiten Automobilindustrie zu setzen.

Allerdings sorgte die wirtschaftliche Abschwächung in Europa bereits dafür, dass VW zu Beginn des Jahres 2012 nicht an die Wachstumszahlen des Vorjahres anknüpfen konnte. Insgesamt konnte der Volkswagen-Konzern im Vergleich zum Januar 2011 einen Auslieferungszuwachs im ersten Monat des Jahres 2012 von lediglich 1,3 Prozent auf 652.500 Fahrzeuge erreichen. Schwächen musste man in Europa, aber auch in China verzeichnen. Das Absatzminus von 4,5 Prozent in China konnte man aber deshalb noch vergleichsweise gut wegstecken, weil der gesamte chinesische Pkw-Markt um etwa 13 Prozent zurückgegangen ist, wodurch sich VW auch hier neue Marktanteile sichern konnte. Im Geschäftsjahr 2011 hatte der Konzern derweil eigenen Angaben zufolge die Auslieferungen des Vorjahres 2010 deutlich übertroffen und erstmals in zwölf Monaten über acht Millionen Fahrzeuge verkauft.

Neben dem zu Beginn des Jahres 2012 verlangsamten Absatzwachstum, muss sich VW auf seinem Weg zur weltweiten Nummer eins um einige weitere Probleme kümmern: Es bleibt zum Beispiel abzuwarten ob die Porsche-Übernahme wie geplant noch in diesem Jahr bewerkstelligt werden kann. Darüber hinaus haben die Wolfsburger noch eine operative Herausforderung zu bewerkstelligen – einen Kampf mit der weiterhin defizitären Tochter Seat. Ein Blick auf das VW-Vz-Papier:

Der VW-Aktienkurs hat nach einem steilen Anstieg seit Beginn des Jahres, ähnlich wie der Gesamtindex DAX eine kleine Pause eingelegt. Je nachdem wie sich die endgültigen Zahlen und die weitere konjunkturelle Lage in Europa entwickeln, wird man abwarten müssen, ob das Papier seinen Aufwärtstrend für dieses Jahr wird fortsetzen können oder nicht.

Spekulative Anleger könnten nun mit einem Wave XX-Call der Deutschen Bank (WKN DE74U4; Hebel 2,82; Knock-Out-Schwelle bei 97,15 Euro) auf weitere potenziell steigende Kurse setzen. Wer aber eher meint, die VW-Aktie könnte an Kurssubstanz eher verlieren, der könnte dieses Szenario mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN: DE32TZ; Hebel 2,81; Knock-Out-Schwelle bei 183,20 Euro) umsetzen.

Stand: 20.02.2012/ ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Vice President db x-markets

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