Chapeau Daimler! Rekordzahlen zum 125. Geburtstag…

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Es gab einmal eine Zeit, da stand der Name Daimler gleichbedeutend mit dem Oberklasse-Segment in der Automobilbranche. Mittlerweile haben die deutschen Konkurrenten BMW und Audi dem einstigen Primus in diesem Segment den Rang abgelaufen. Allerdings sind die Schwaben fest entschlossen auf den Thron zurückzukehren. Und die jüngsten Rekordergebnisse zum Jubiläum dürften wohl der Konkurrenz als Warnung dienen können.

Fast wie bestellt schaffte es Daimler, das beste Jahr der Unternehmensgeschichte genau zum 125-jährigen Jubiläum abzuliefern. Nachdem die Stuttgarter im Premium-Segment hinter die besagten deutschen Konkurrenten BMW und Audi zurückgefallen sind, könnten die sehr guten Geschäftsergebnisse des vergangenen Jahres neues Selbstvertrauen liefern, beim Versuch die verlorene Spitzenposition zurückzugewinnen.

Bei dem jüngst vorgelegten Jahresabschluss für 2011 konnte das Unternehmen einige beeindruckende Zahlen präsentieren, aber auch von einem insgesamt sehr guten Jahr für die Autobranche profitieren. Daimler konnte im vergangenen Geschäftsjahr die selbstgesteckte Marke von 100 Mrd. Euro Umsatz auf 106,5 Mrd. Euro steigern, was einen Anstieg von fast 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresergebnis bedeutete. Damit wurde auch das stärkste Ergebnis seit der Trennung von Chrysler erzielt. Ebenfalls auf Rekordniveau befindet sich das EBIT, welches im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent auf 8,98 Mrd. Euro gesteigert werden konnte. Wenn man auch Sonderfaktoren mitrechnet betrug der EBIT-Anstieg 20 Prozent auf 8,76 Mrd. Euro. Unter dem Strich stand am Jahresende auch ein Rekordgewinn von 6 Mrd. Euro (Vorjahr: 4,67 Mrd. Euro). Verantwortlich für die sehr guten Ergebnisse waren die sehr guten Verkaufszahlen. Der Absatz konnte im Jahresvergleich um 11 Prozent auf 2,1 Mio. Fahrzeuge gesteigert werden.

Nach diesen sehr guten Ergebnissen für das vergangene Jahr fällt der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr ein wenig vorsichtiger aus. Dabei geht man von Unternehmensseite von einem weltweiten Wachstum bei den Pkw-Zulassungen von 4 Prozent aus, wobei das Wachstum hauptsächlich in Asien und den USA liegen sollte. Aufgrund der europäischen Staatsschuldenkrise erwartet man in Westeuropa einen etwas schwächeren Automobilmarkt. Insgesamt erwartet man beim operativen Ergebnis im Jahr 2012 keinen Zuwachs. Nach Aussage des Daimler-Chefs Dieter Zetsche soll es ein „Übergangsjahr“ werden, in dem, eine ganze Reihe von Investitionen in neue Modelle die Profitabilität negativ beeinflussen wird.

Allerdings dürfte der Stachel bei Daimler weiterhin tiefsitzen, dass man in der einstigen Domäne, dem Premium-Segment, von den bayerischen Rivalen BMW und Audi überholt wurde. Die Rückeroberung der Spitzenposition in diesem Bereich wurde für das Jahr 2020 ausgegeben und soll dann auch nicht mehr aus der Hand gegeben werden: „Wir wollen in all unseren Geschäftsfeldern die Spitzenposition – und wir wollen sie auf Dauer“, bekräftigte Zetsche noch einmal bei der Bekanntgabe der Geschäftszahlen.

Die Börsianer freuten sich jedenfalls über die guten Geschäftsergebnisse und schickten den Daimler-Aktienkurs allein am Tag der Bekanntgabe der Zahlen um 5 Prozent nach oben. Daneben scheint sich seit Ende November eine allgemeine Euphorie um das Papier gebildet zu haben, bei der der Kurs um mehr als 50 Prozent zulegen konnte. Bleibt nun abzuwarten, ob die Anleger Daimler ein schwächeres Übergangsjahr 2012 verzeihen oder dies zum Anlass nehmen den Aufwärtstrend am Aktienmarkt zu beenden.

Spekulative Anleger könnten nun mit einem Wave XX-Call der Deutschen Bank (WKN DE7458; Hebel 2,63; Knock-Out-Schwelle bei 30,65 Euro) auf weitere potenziell steigende Kurse setzen. Wer aber eher meint, die Daimler-Aktie könnte in den kommenden Wochen und Monaten eher wieder den Weg gen Süden antreten, der hätte die Möglichkeit dieses Szenario mit einem hebelstarken Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN: DE9M4W; Hebel 2,56; Knock-Out-Schwelle bei 60,80 Euro) umzusetzen.

Stand: 15.02.2012/ ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Vice President db x-markets

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