Danone: Babynahrungs-Segment wächst am stärksten!

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Danone kann ganz ordentliche Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr präsentieren, allerdings haben die Franzosen weiterhin mit steigenden Rohstoffkosten und den Unsicherheiten rund um die Euro-Krise zu kämpfen.

Der französische Nahrungsmittelhersteller Danone konnte im letzten Geschäftsjahr sowohl den Umsatz als auch den bereinigten Überschuss steigern. Beim Umsatz ging es von 17,01 Mrd. Euro aus dem Vorjahr um 13,6 Prozent auf 19,32 Mrd. Euro im Jahr 2011 nach oben. Der bereinigte Überschuss stieg im Jahresvergleich von 1,67 auf 1,75 Mrd. Euro. Die nach Nestle und Unilever Nummer drei in Europa im Bereich der Nahrungsmittelproduzenten profitierte dabei vor allem vom starken Wachstum in der Babynahrungssparte und in den Schwellenländern, weniger von seinem eigentlichen Steckenpferd, dem Geschäft mit Frischmilchprodukten.

Dabei war man auf Unternehmensseite besonders stolz darauf, dass trotz der Probleme um die europäische Staatsschuldenkrise und die erhöhten Rohstoffkosten ein gutes Ergebnis erzielt werden konnte. Aufgrund der höheren Kosten hatte allerdings die operative Marge zu leiden, diese fiel im Jahresvergleich von 15,6 auf 14,7 Prozent.

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Auf die Bekanntgabe der Zahlen reagierte der Danone-Aktienkurs zunächst positiv. Auch auf den Aktienmärkten wurde es somit honoriert, dass sich das Unternehmen in einem schwieriger werdenden Umfeld behaupten konnte. Insgesamt befindet sich das Papier seit Anfang Februar wieder auf einem Aufstiegspfad und konnte in zwei Wochen mehr als 5 Prozent zulegen, womit wir erneut nicht sehr weit vom letztjährigen Hoch bei 52,94 Euro wären. Ob sich allerdings ein Einstieg bei dem Papier lohnt, bleibt aufgrund eines 2012er-KGV von 16 und der ungelösten Probleme in Europa sowie steigender Rohstoffkosten abzuwarten…


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