Swatch Group: Enttäuschung – nicht nur für Analysten

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Bildquelle: Pressefoto Börse Stuttgart

Der größte Uhrenhersteller der Welt kann sehr gute Ergebnisse für das Jahr 2011 präsentieren, doch der Betriebsgewinn und der vorsichtige Ausblick enttäuschen die Anleger, welche den Aktienkurs am Tag der Bekanntgabe der Zahlen zwischenzeitlich mit mehr als 5 Prozent ins Minus schicken.

Obwohl Swatch im Geschäftsjahr 2011 bei fast allen Kennzahlen teilweise deutliche Anstiege zu verzeichnen hatte enttäuschte das Unternehmen trotzdem die Analystenerwartungen. Beim Bruttoumsatz konnte man währungsbereinigt im Vergleich zum Vorjahr um 21,7 Prozent auf 7,14 Mrd. Franken zulegen. Das Unternehmen gibt an, dass die Schwächen des Euro und der Dollar-Währungen den Umsatz um etwa 700 Mio. Franken belastet hätten.

Beim Reingewinn konnte sogar ein Rekordwert von 1,28 Mrd. Franken erzielt werden, was einen Anstieg von 18,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutete. Somit konnte auch die operative Marge auf 23,9 Prozent gesteigert werden. Etwas unter den Analystenerwartungen lag der Zuwachs beim Betriebsgewinn von 12,4 Prozent auf 1,61 Mrd. Franken.

Nach Bekanntgabe der Geschäftsergebnisse erlebte der Aktienkurs einen zwischenzeitlichen Rückgang von mehr als 5 Prozent. Allerdings sollte man hierbei auch beachten, dass das Papier seit Mitte Dezember um fast 30 Prozent zugelegt hat. Somit werden sehr viele Anleger dabei gewesen sein, die eine ideale Gelegenheit gesehen haben Gewinne mitzunehmen.

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Neben Gewinnmitnahmen ist aber auch der vorsichtige Ausblick für das laufende Geschäftsjahr für den Kurssturz verantwortlich zu machen. Von Unternehmensseite heißt es: „Wir rechnen auch im Jahr 2012 weiterhin mit Wachstum, das aber wegen der hohen Vergleichsbasis immer anspruchsvoller wird.“

Wat soll ich als Anleger damit anfangen???….

Bildquelle: Pressefoto Börse Stuttgart


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