K+S: Wie lange hält der Aufwärtstrend?

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Der Düngemittelhersteller aus Kassel konzentriert sich auf das was er am besten kann: Kali, Magnesium und Salz. Nachdem das Jahr 2011 ein schlechtes für den Aktienkurs war, sollen sich die zuletzt guten Geschäftsergebnisse auch in einem Kursanstieg wiederspiegeln.

K+S gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Düngemitteln. Zu dem K+S-Kerngeschäft mit Düngemitteln gehören die drei Geschäftsbereiche Kali- und Magnesiumprodukte sowie Stickstoffdüngemittel. Wenn man die Produktionskapazität als Maßstab nimmt, ist der Kasseler DAX-Konzern auch noch die Nummer eins im weltweiten Salzgeschäft. Weltweit beschäftigt das Unternehmen zurzeit mehr als 14.000 Mitarbeiter.

Laut eigener Unternehmensaussage möchte man sich in Zukunft vor allem auf seine Kernbereiche konzentrieren und dabei hauptsächlich in den Sparten Kali- und Magnesiumprodukte sowie Salz wachsen. So möchte man zukünftig die eigenen „Managementressourcen und finanziellen Mittel hauptsächlich auf diese Bereiche fokussieren.“ Im Licht dieser Anstrengungen kann man somit die Anfang 2011 durchgeführte Übernahme der kanadischen Potash One sehen, bei der es K+S vor allem auf die von Potash One, übrigens nicht zu verwechseln mit dem kanadischen Brancheriesen Potash Corp, gehaltenen Kali-Explorationslizenzen ankommt. Weiterhin trennte sich das Unternehmen im letzten Jahr von der COMPO (Geschäftsbereich Stickstoffdüngemittel).


Quelle: comdirect

Nachdem sich der Kurs der K+S-Aktie im letzten Jahr fast halbierte, setzte zum Jahresende, auch dank starker Geschäftszahlen im dritten Quartal, eine Erholung ein, die immer noch andauert. In dieser Zeit konnte das Papier um fast 20 Prozent zulegen. Dabei profitierte man von einer überraschend hohen Düngemittelnachfrage und somit auch einem höheren Kalipreis. In Q3 2011 stieg der Umsatz im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum um 17 Prozent auf 1,17 Mrd. Euro. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) konnte man sogar um 49 Prozent auf 254,5 Mio. Euro zulegen und beim operativen Ergebnis EBIT I stand am Ende ein Plus von 69 Prozent auf 198,5 Mio. Euro.

Sollte K+S diese guten Zahlen bei der Bekanntgabe der offiziellen Geschäftszahlen am 15. März 2012 bestätigen, oder gar übertreffen können, dürfte dem eingeschlagenen Aufwärtstrend beim Aktienkurs wenig im Weg stehen. Mit einem 2012er-KGV von 11 kann man das Papier auch nicht als zu überteuert bezeichnen.


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