Im Fokus Gold: Die Attraktivität des Edelmetalls hat bisher noch nicht erheblich gelitten

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Kann Gold immer noch als „sicherer Hafen“ dienen? Eine Frage, die sich vielleicht viele Anleger gerade zum Jahreswechsel gestellt hatten. Die Gefahren, die aufgrund der Euro-Krise immer noch für die Weltwirtschaft bestehen, rufen förmlich nach möglichst sicheren Anlagemöglichkeiten. Vielleicht hat Gold doch seine Stellung als dieser sichere Hafen durch den letzten Kurssturz etwas eingebüßt?
Um diese Frage zu beantworten, sollte man sich den 5-Jahres Chart von Gold genauer ansehen. Der langjährige Aufwärtstrend ist trotz der starken Korrekturbewegung im 4.Quartal 2011 immer noch in Takt. Auch seit Jahresanfang hat das glänzende Edelmetall wieder schön zugelegt. Fakt dürfte doch sein:

In unsicheren Börsenzeiten, wie wir sie aktuell erleben mit der europäischen Staatsschuldenkrise und einer sich womöglich abkühlenden Weltkonjunktur, versuchen Anleger vermehrt ihr Geld in Sachwerte statt in Aktien oder Anleihen zu investieren. Besonders attraktiv scheint dabei weiterhin das Edelmetall Gold zu sein. Allerdings mussten die Anleger hierbei gerade im letzten Quartal des vergangenen Jahres einige schlaflose Nächte erleben. Nachdem der Goldpreis im September letzten Jahres ein Allzeithoch von 1.921 US Dollar erreicht hatte, ging es in einer bemerkenswerten Korrektur bis knapp über die Marke von 1.500 US Dollar wieder nach unten. Trotz der Schwäche zum Jahresschluss muss man aber festhalten, dass der Goldpreis auf das Gesamtjahr 2011 um über 10 Prozent zugelegt hat und somit deutlich besser abgeschnitten hat als andere Rohstoffe in der gleichen Zeit.

Kurz um: Das Metall dürfte als weiterhin eine attraktive Depotbeimischung darstellen. Für die Zukunft könnten die Zeichen nämlich wirklich auf einen steigenden Goldpreis stehen. Denn die Ankündigung der Fed den Leitzins zwischen 0 und 0,25% bis Ende 2014 zu belassen, dürfte ein gutes Argument für steigende Goldpreise sein. Denn das Edelmetall ist in der Vergangenheit bei niedrigeren Zinsen umso attraktiver gewesen, da die entgangenen Zinsen bei den Alternativanlagen sehr gering waren.

Seit Dezember erholt sich der Kurs nun schon wieder und konnte sich auch dank der Ankündigung der US-amerikanischen Notenbank Federal Reserve, die Nullzinspolitik bis Ende 2014 zu fahren, über der Marke von 1.700 US Dollar etablieren. Nach der zwischenzeitlichen Korrektur könnte somit erneut ein Angriff auf die Marke von 2.000 US Dollar erfolgen. Insgesamt scheint sich ein Langzeittrend zu zeigen, der den Kurssturz Ende 2011 dann eher als eine Delle und nicht als generelle Trendumkehrung aussehen lassen könnte. Die Charttechnik zeigt derzeit folgendes auf:

Ende Dezember kam es zu einem erneuten Kursrückgang bei Gold. Dabei rutschte der Preis für die Feinunze mit 1522,40 US-Dollar kurz vor dem Jahreswechsel zeitweise auf den tiefsten Stand seit Anfang Juli ab. Das Tief der September-Korrektur (1532,01 Dollar) konnte aber noch im weiteren Handelsverlauf zurückerobert werden, woraufhin es zuletzt zu einer technischen Erholung kam. Im Hoch kletterte die Notierung Mitte Januar wieder über den GD200 und konnte sich im Anschluss oberhalb der Marke von 1700 US-Dollar etablieren. Nach oben wiederum hat Gold nun genügend Luft für weitere Gipfelstürme. Spekulative Anleger könnten nun mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DB7TUR; Hebel 2,64; Knock-Out-Schwelle bei 1115,50 US-Dollar) auf weiter steigende Kurse setzen.

Spekulative aber eher short-orientierte Anleger könnten mit dem Wave-Put der Deutschen Bank (WKN DE79P9; Hebel 3,25; Knock-Out-Schwelle bei 2194,40 US-Dollar) dagegen auf einen fallenden Goldpreis setzen. Voraussetzung hierfür wäre folgendes Szenario: Der Goldpreis fällt unter die Marke von 1700 und im weiteren unter die massive Unterstützungszone bei 1630/1650 US-Dollar sowie unter die Gleitenden Durchschnitte. Dann wäre erneut ein Abrutschen bis in die Region unterhlab von 1600 US-Dollar möglich. Wie immer sei gesagt: Ob short oder long – Anleger sollten bei allen Engagements stets das Währungsrisiko beachten!

Stand: 03.02.2012/ ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Vice President db x-markets

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