DAX geht ab! Nullzinspolitik der Fed – Billiges Geld für alle!

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Billiges Geld für alle! Und das sogar noch für die nächsten drei Jahre! Das klingt fast schon wie beim Media-Markt. Dafür möchte die US-amerikanische Notenbank Federal Reserve nun sorgen. Die immer noch präsenten Risiken für die amerikanische Wirtschaft machen diesen schritt in den Augen der amerikanischen Notenbanker notwendig. Die europäischen Verbraucher möchten auf der anderen Seite aber nicht so Recht an irgendwelche Krisen glauben.

Das sollte die Aktienmärkte weltweit doch freuen. Die Federal Reserve hat gestern Abend bekannt gegeben ihre Nullzinspolitik noch länger beibehalten zu wollen als bisher angenommen. Man geht davon aus, dass der Leitzins von aktuell 0 bis 0,25 vor Ende 2014 wahrscheinlich nicht erhöht wird. Bisher hatte sich die Fed festgelegt den niedrigen Zinssatz bis Mitte 2013 zu belassen. Laut Notenbankchef Ben Bernanke soll diese Ankündigung aber „kein bedingungsloses Versprechen“ sein. Man möchte sich von Seiten der Fed alle Optionen offen halten. Je nach konjunktureller Entwicklung, der Arbeitsmarktsituation und der Höhe der Inflationsrate in den USA, wird man die Situation und eine Zinsentscheidung neu bewerten müssen. Zumindest den bisher positiv ausgefallenen Indikatoren möchte die Fed nicht ganz vertrauen und sieht die amerikanische Konjunktur immer noch in einer schwierigen Phase. Nach diesen Nachrichten können wir uns eventuell auch auf „QE“ Teil 3 freuen.

Schon gestern Abend hatten die amerikanischen Börsen positiv auf diese Ankündigung reagiert. Auch die Anleger auf dem Frankfurter Parkett freuten sich über diese Nachricht. Die Fed-Entscheidung, aber auch der überraschend starke Anstieg des Gfk-Konsumklimaindex sorgten am heutigen Vormittag für einen ein-prozentigen Kurssprung des DAX. Zumindest die Konsumenten scheinen sich nicht von der Euro-Krise beeinflussen zu lassen. Der Index stieg für den Monat Februar auf 5,9 Punkte, erwartet wurde lediglich ein Anstieg auf 5,6 Punkte.

Just Info: Der DAX notierte um 11.42h bei 651o Punkten, ein Plus von 1,4%.


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