Gold bleibt im Aufwärtstrend

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Seit 2001 steigt der Goldpreis stetig an. Zwar befindet sich der Kurs seit letzem Jahr in einer Korrektur, doch vieles spricht dafür, dass er seinen positiven Trend auch weiterhin fortsetzen kann. Die Situation rund um die Schuldenkrise sowie ein steigender Ölpreis sind nur zwei Faktoren, die den Goldpreis weiterhin beflügeln könnten.

Trotz eines stabilen US-Dollars zeigte sich das gelbe Edelmetall zu Wochenbeginn mit anziehenden Notierungen. Mit den Stabilisierungstendenzen in Griechenland, Spanien und Italien verliert der Dollar als „relativ sicherer Hafen“ an Glanz, angesichts der Schuldenpolitik der US-Amerikaner eine durchaus nachvollziehbare Reaktion. Dennoch bleibt die Staatsschuldenkrise an den Märkten das bestimmende Thema. Denn die Verhandlungen für einen Schuldenschnitt in Griechenland mit den privaten Gläubigern verlaufen sehr zäh. Es besteht somit weiterhin ein gewisses Risiko, dass Griechenland in den kommenden Monaten zahlungsunfähig wird. Vor diesem Hintergrund gehen Experten davon aus, dass die Nachfrage nach Gold weiterhin hoch bleiben wird. Doch das alleine lässt noch keine Rückschlüsse über einen weiter steigenden Goldpreis zu. Vertraut man der technischen Analyse, so könnte nach dem Überwinden der 200-Tage-Linie der Drang nach oben auch nachlassen, zumal der Goldpreis derzeit nur knapp unter dem oberen Bollingerband notiert und ein Rücksetzer dadurch als relativ wahrscheinlich gilt. Am Montag präsentierte sich der Goldpreis mit hohen Notierungen, so lag der Preis pro Feinunze zeitweise über der 1680-US-Dollar-Marke.

In der vergangenen Handelswoche beendete der größte Goldförderer der Welt, die Barrick Gold Corporation, mit leichten Kursverlusten. Die Goldproduktion des Unternehmens wird 2012 leicht sinken, nachdem der Konzern mitteilte, dass der Ausstoß des Edelmetalls im laufenden Jahr leicht fallen könnte. Im Oktober 2011 hatte Barrick noch erklärt, dass die Produktion voraussichtlich auf dem gleichen Niveau liegen werde wie 2012. Barrick geht aber weiterhin davon aus, die Goldproduktion in fünf Jahren auf 9 Mio. Feinunzen pro Jahr steigern zu können. Entsprechend zeigen sich beispielsweise die Analysten wenig besorgt, dass die Goldproduktion des Branchengiganten in diesem Jahr gegenüber 2011 nicht zulegen wird.

Anleger, die von einem weiteren Anstieg des Goldpreises ausgehen aber auf eine physische Lieferung des Rohstoffes verzichten wollen, sollten sich das Produkt mit der WKN:SG2R8U, einen Turbo Unlimited, näher anschauen. Mit einem Turbo Unlimited können Anleger überproportional an Kursveränderungen partizipieren. In der „Long“-Variante profitiert der Anleger von steigenden Kursen. Zu beachten ist, dass die KO-Barriere bei dieser Produktart stets dem Basispreis entspricht und es beim Einsatz von Turbos Unlimited aufgrund des Hebeleffektes nicht nur zu überproportionalen Gewinnen, sondern auch zu überproportionalen Verlusten, bis nahezu zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals, kommen kann. Die Kursentwicklung wird von der Volatilität des Basiswertes nicht beeinflusst und die Laufzeit ist theoretisch unbegrenzt. Als Basiswert dient eine Feinunze Gold und das Bezugsverhältnis beträgt 0,1 je Optionsschein. Der Basispreis (und damit auch die KO-Barriere) liegt aktuell bei 1.547,56 US-Dollar, der Hebel beträgt momentan 13,45. Dies bedeutet, dass ein Kursanstieg des Goldes um ein Prozent näherungsweise zu einem Preisanstieg des Turbo Unlimited von 13,45 Prozent führt, jedoch unter Berücksichtigung eventueller Wechselkursschwankungen. Der Abstand zum Basispreis beträgt gegenwärtig rund 7,3 Prozent.

Anleger, die davon ausgehen, dass ein Anstieg des Goldpreises eher unwahrscheinlich ist, könnte der Turbo Unlimited in der Short Variante eine Möglichkeit sein. In diesem Fall können Anleger einen Blick auf das Produkt mit der WKN: SG2PPS werfen, um von sinkenden Kursen zu profitieren. Der Basispreis liegt bei diesem Produkt bei 1.792,79 US-Dollar und der Hebel beträgt aktuell 13,07.

Ein Gastkommentar der Société Générale.


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