Nebenwerte-Perle Schuler: Ein tolles letztes Geschäftsjahr soll noch getoppt werden!

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Die Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres waren schon sehr gut, doch dem Anbieter von Umformtechnik Schuler reicht das noch nicht. Das Unternehmen schickt sich an diese noch zu übertreffen und seine letztjährige Aufnahme in den SDAX mehr als nur zu rechtfertigen.

Die Schuler AG konnte sehr gute, endgültige Zahlen für das Geschäftsjahr 2010/11 vorlegen. Vor allem der kräftige Zuwachs beim Auftragseingang von 61,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 1,32 Mrd. Euro lies die Ergebnisse in die Höhe schießen. Übrigens der höchste Wert in der immerhin 170-jährigen Firmengeschichte. Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um 47,4 Prozent auf 958,5 Mio. Euro zulegen, wobei das Geschäft im Ausland um 55,2 Prozent wuchs und in Deutschland um 32,5 Prozent.

Beim operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) gab sogar fast eine Verdreifachung zum Vorjahresergebnis auf 84,6 Mio. Euro! Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg von 17,1 auf 54,2 Mio. Euro an. Hatte Schuler im vorherigen Geschäftsjahr beim Konzernergebnis noch ein Minus von 11,8 Mio. Euro verbucht, so konnte man in 2010/11 ein Plus von 23,9 Mio. Euro verbuchen. Auch die vorläufigen Zahlen für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres lassen einen positiven Ausblick auf das gesamte Jahr zu. Nach einem Auftragseingang von 390 Mio. Euro geht das Unternehmen von einem Umsatz von mindestens 1,1 Mrd. Euro aus.

Seit den allgemeinen Marktturbulenzen des vergangen Jahres befindet sich der Aktienkurs der Schuler AG auf einem kontinuierlichen Aufstiegspfad und konnte in dieser Zeit von 8 Euro auf 11 Euro um über 30 Prozent zulegen. Der Aktienkurs hat zudem einen soliden Abstand zu den wichtigen Gleitenden Durchschnitten (u.a.GD200).

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Quelle: comdirect

Fazit: Schon im vergangenen Geschäftsjahr konnte der wirtschaftliche Abschwung dem im SDAX gelisteten Unternehmen das Geschäft nicht vermiesen. Nach den guten Auftragseingängen im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres und einer vor allem für die zweite Jahreshälfte erwarteten konjunkturellen Entspannung sollte es für Schuler möglich sein die guten Erwartungen zu erfüllen und erneut die Marke von 13 Euro anzugreifen.


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