Ausblick DAX: Wie immer Freitags – die reine Charttechnik

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Unbeirrt durch die Störfeuer von der Ratingagentur Standard & Poor’s ist der DAX weiter auf dem Weg nach oben. Mit dem Anstieg der letzten Tage ist er nun an seiner 200-Tage-Linie angelangt – zum ersten Mal seit dem August-Crash.

Widerstandszone bei 6.200 geknackt

Gleich zum Wochenauftakt gelang es dem DAX, die Widerstandszone bei 6.200 Punkten, an der er zuletzt mehrfach gescheitert war, auch auf Tagesschlusskursbasis zu überwinden. Es folgte ein weiterer Anstieg. Bereits zur Wochenmitte „schaute“ der Index erstmals seit dem August-Crash kurzzeitig wieder über die 200-Tage-Linie und schloss gestern mit 6.416 sogar knapp darüber.

Massiver Widerstand durch 200-Tage-Linie und Oktober-Hoch

Dennoch sollte man im Bereich der langfristigen Durchschnittslinie bei aktuell 6.376 Punkten erst einmal eine Atempause einkalkulieren. Solche massiven Widerstände werden selten gleich im ersten Anlauf überwunden. Zudem ist der nächste massive Widerstand nicht weit entfernt. Erst mit einem Ausbruch über das Erholungshoch von Ende Oktober bei 6.430 wäre eine charttechnische Wendeformation vollständig.

Bodenbildung braucht noch Zeit

Die Chancen für eine Trendwende haben sich mit dem jüngsten Anstieg massiv verbessert. Dennoch dürfte eine nachhaltige Bodenbildung noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Denn die 200-Tage-Linie ist nach wie vor im Fallen begriffen. Von einer nachhaltigen Wende kann man erst dann ausgehen, wenn die langfristige Durchschnittslinie nach oben dreht.


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