Im Fokus SAF-Holland: Wann folgt der Turnaround auch beim Aktienkurs?

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Ein preiswürdiger Turnaround im Jahr 2011, gute Geschäftszahlen und ein positiver Ausblick für SAF-Holland haben es nicht vermocht den Aktienkurs des SDAX-Unternehmens aus seinem Tal zu holen. Diese Kombination könnte aber dennoch für die Aktie im Jahr 2012 einiges an Chancen bieten.

Im Jahr 2006 schlossen sich die beiden Zulieferer SAF (Deutschland) und Holland (USA) zusammen. Das IPO wurde dann ein Jahr später erfolgreich durchgeführt. SAF Holland ist heute ein weltweit führender Hersteller von Produktsystemen und Komponenten für Trailer und Nutzfahrzeuge. Zu der Produktpalette zählen Achssysteme für Auflieger, Federungssysteme sowie Sattelkupplungen, Königszapfen und Stützwinden. Mit zusammen fast 95 Prozent sind Europa und Nordamerika immer noch die wichtigsten Absatzmärkte, wie man aus den aktuellen Umsatzzahlen herauslesen kann.

Traditionell reagiert der LKW- und Nutzfahrzeugmarkt sehr stark auf konjunkturelle Veränderungen. Doch das Unternehmen sieht sich aktuell sehr gut gerüstet, den europäischen Rezessionserwartungen zu trotzen, aber auch gleichzeitig die Wachstumschancen in den USA, die sich vor allem durch einen sehr hohen Bedarf zeigen alte Nutzfahrzeuge zu ersetzen, zu nutzen. Ebenso soll die Präsenz in den Emerging Markets erhöht werden. SAF-Holland sei flexibel genug aufgestellt, um in unterschiedlichen Marktszenarien erfolgreich zu agieren. Gleichzeitig forciere man den Ausbau des Geschäfts in den weltweiten Wachstumsmärkten, so CEO Detlef Borghardt im November 2011 bei der Bekanntgabe der Neunmonatszahlen.

Zwar konnte der Turnaround im Jahr 2011 bewerkstelligt werden, wofür der damalige Vorstandsvorsitzende Rudi Ludwig auch mit dem Preis „Turnarounder des Jahres 2011“ ausgezeichnet wurde, allerdings wurden diese Erfolge vom Aktienmarkt bisher noch nicht gewürdigt. Im Sommer vergangenen Jahres fiel der Kurs der Aktie in Folge starker Rezessionserwartung um 45 Prozent, konnte sich zwischenzeitlich zwar etwas erholen, doch angesichts der guten Unternehmenszahlen und der positiven Erwartungen, könnte die Aktie aktuell durchaus unterbewertet sein.

Fakt ist: 2010 musste das Unternehmen noch einen Verlust von 0,40 Euro je Aktie ausweisen. Doch im Zuge der Umstrukturierungsmaßnahmen wird für das letzte Geschäftsjahr, im Schnitt ein Gewinn von 0,54 Euro erwartet. Für das Jahr 2012 scheint sich ein positiver Trend abzuzeichnen, wie ebenfalls im November bei der Analystenkonferenz bekannt wurde. Denn in den ersten neun Monaten des Jahres 2011 konnte SAF-Holland einen Umsatz von 627 Mio. Euro einfahren, was einem Anstieg von 36,5 Prozent im Vergleich zu den ersten neun Monaten des vorangegangen Jahres entspricht. Das Unternehmen geht davon aus, einen Umsatz von ca. 800 Mio. Euro für das Gesamtjahr 2011 erreichen zu können, was ein Anstieg von 25 Prozent im Jahresvergleich von 2010 auf 2011 wäre. Jeder, der also auf der Suche nach vermutlich unterbewerteten Aktien ist, könnte einen Blick auf SAF-Holland riskieren:

[ad#Google Adsense L-rechts]Die scheinbar guten Perspektiven für 2012, in Verbindung mit den letzten Umsatz- und Gewinnzahlen zeigen, dass der Aktienkurs noch Luft nach oben haben könnte. Seit Oktober 2011 konnte zwar die Aktie die Region um 5 Euro nicht wieder zurückerobern und pendelt in einer Range zwischen 4 und knapp 3 Euro. Würde die Aktie es aber schaffen, einmal wieder nachhaltig über die Marke von 4 Euro zu klettern, wäre die Zone um 4,50 Euro durchaus als nächstes Kursziel realistisch – darüber wiederum der Bereich um 5 Euro.

Spekulative Anleger könnten nun mit einem klassischem Optionsschein Call der Deutschen Bank (WKN: DE85YG; Hebel: 4,18; Laufzeit: 19.12.2012) auf diese potenziell steigenden Kurse setzen.
Wer als spekulativer Anleger aber eher meint, dass die bisher solide Unterstützungszone im Bereich um 3 Euro noch einmal nachhaltig nach unten durchbrochen werden könnte – der hätte die Möglichkeit dieses Szenario mit dem klassischen Optionsschein Put der Deutschen Bank (WKN: DE8YEB; Hebel: 2,7; Laufzeit: 19.12.2012) umzusetzen.

Stand: 18.01.2012/ ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Vice President db x-markets

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