Im Fokus Starbucks: Alles andere – nur kein kalter Kaffee!

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Hat Ihnen Ihr Chef auch schon vielleicht einmal den Spruch „Mit Kaffeetrinken verdienen Sie kein Geld“ entgegengebracht? Denkste. Wenn man sich die Starbucks-Aktie anschaut, weiß man, dass mit Kaffee trinken und Donuts essen eine gute Rendite zu machen sein könnte.

Jeder kennt Starbucks – und dessen Erfolg scheint auf einer augenscheinlich simplen Geschäfts-Philosophie zu basieren: Fast jeder trinkt Kaffee und fast jeder isst dazu auch gerne ein Stück Kuchen. Und als Anleger kann ich davon sogar profitieren! Denn seit 1992 ist Starbucks bereits an der Börse. Die Stammaktien werden seither am NASDAQ® National Market unter dem Symbol „SBUX“ gehandelt. Seitdem hat das Unternehmen sein Filialnetz noch weiter konsequent ausgebaut. Anfang 2011 hat der Konzern offiziell laut Homepage über 17.000 Stores weltweit in über 50 Ländern gehabt, knapp 8200 davon auf Lizenzbasis.

Der bislang große Erfolg der Starbucks-Läden liegt unter anderem nicht nur an der Qualität und Vielfalt der Produkte, sondern auch bei anderen Kriterien, die vom Management bei jeder Ladeneröffnung hinzugezogen werden und stimmen müssen. Dazu gehört für jeden Laden ein optimal gelegener Standort. Dass heißt, dieser muss eine hohe Frequenz an Laufkundschaft mit sich bringen. Also Fußgängerzonen oder ein Hauptbahnhof.

Dass dieser Erfolg sich auch lohnen kann, zeigen die letzten Quartalszahlen. Anfang November 2011 hatte das in Seattle ansässige Unternehmen mitgeteilt, dass man dank gestiegener Umsätze den Gewinn unerwartet deutlich steigern konnte. Der Nettogewinn belief sich dabei auf 358,5 Mio. US-Dollar bzw. 47 Cents je Aktie, nach 278,9 Mio. US-Dollar bzw. 37 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Das bereinigte EPS wurde mit 37 Cents angegeben.

Anleger, die auf KGV-Daten achten, könnte Starbucks erst einmal mit seinem hohen 2012er-Wert von mehr als 24 verschrecken. Auf der anderen Seite sind die Expansionsgelüste des Konzerns so intensiv und auch anscheinend umsetzbar, dass es ein solides US-Investment sein könnte. Zumal die Charttechnik derzeit potenzielles grünes Licht gibt:

Anfang Januar sahen wir bei dem Papier ein neues Rekordhoch, anschließend kam es zu einer kleinen Konsolidierung, die bisher noch nicht beendet zu sein scheint. Sollte der Kurs aber nachhaltig die bisherige Rekordmarke von 47,04 US-Dollar knacken, dürfte es nach oben aus charttechnischer Sicht keine Widerstände mehr geben. Ein erstes Kursziel würde sich aus der Höhe der aktuellen Seitwärtsrange bei 48,80 Dollar herleiten, darüber wäre die runde 50-Dollar-Marke das nächste Ziel.
Spekulative Anleger könnten nun mit einem klassischen Call-Optionsschein der Deutschen Bank (WKN DE0XR2; Hebel 2,91; Laufzeitende 11.12.2013; Basispreis 47 US-Dollar) auf diese potenziell steigenden Kurse setzen.

Wer als spekulativer Anleger aber eher meint, dass die bisher solide Unterstützungszone um 45 US-Dollar, basierend unter anderem auf der seit Anfang Oktober gültigen Aufwärtstrendgeraden und einem steigenden GD20, noch einmal nach unten durchbrochen werden und es zu weiteren Kursabschlägen kommen könnte – der hätte die Möglichkeit dieses Szenario mit einem klassischen recht hebelstarken Put-Optionsschein der Deutschen Bank (WKN: DE0XRA, Hebel 9,63; Laufzeitende 11.12.2013; Basispreis 35 US-Dollar) umzusetzen – jedoch wie bei einem Call-Engagement auch nicht das Währungsrisiko vergessen!

Stand: 13.01.2012/ ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Vice President db x-markets

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