Im Fokus Chinas Solarwerte: Auch in 2012 das Maß aller Dinge?

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Die Weltbevölkerung wächst rasant. Nach dem Weltbevölkerungsbericht des United Nations Population Fund wurde die Sieben-Milliarden-Menschen-Marke bekanntlich Ende Oktober dieses Jahres überschritten. Mehr Menschen bedeutet ebenso eine Zunahme des globalen Energiebedarfs. Der Löwenanteil davon wird auch in naher Zukunft mit fossilen Brennstoffen wie Öl, Gas und Kohle gedeckt werden. Aber unabhängig davon wird der auf erneuerbare Energien entfallende Anteil an der Stromerzeugung in den kommenden Jahren steigen. Weltweit liegt dieser Anteil derzeit übrigens erst bei knapp 0,4 Prozent – das Wachstumspotenzial der Gesellschaften, die im Sektor der erneuerbaren Energien aktiv sind, erscheint somit riesig zu sein.

Schaut man sich dann aber die Solarwerte im Einzelnen an, so ergibt sich nicht gerade ein euphorisches Bild. Eher im Gegenteil. Das Jahr 2011 war auf dem Parkett für die Solar-Branche gleichzusetzen mit einer riesigen Sonnen-Finsternis. Speziell für die deutschen Werte. Bestes Beispiel der bekannte Global Player Solarworld. Der Aktienkurs des einstigen Börsenstars ist so dermaßen eingebrochen, wie man es von einem Branchen-Schwergewicht eigentlich nicht erwarten konnte.

Ein bisheriges Minus von fast 70% im BI GL Large Solar Energy Index in diesem Jahr zeigt auch auf, dass die Branche bei allen guten Zukunftsperspektiven unter Druck steht. Nur zum Vergleich: Der branchenübergreifende MSCI World Index kommt in der gleichen Zeit mit einem Minus von knapp zehn Prozent auf Euro-Basis vergleichsweise gut davon.

Vielleicht wird 2012 wieder besser für die (deutsche) Branche. Immerhin sind nämlich nicht nur die Aktienkurse in diesem Jahr eingebrochen, sondern auch die Rohstoffpreise. Das könnte den Margen wieder etwas auf die Beine helfen. Denn der Spotpreis für Silizium ist seit Jahresbeginn um 60 Prozent gesunken. Nichts desto trotz dürfte auch im kommenden Jahr die Erfolge in der Solarbranche eng mit chinesischen Aktien verbunden sein. Denn die Solarunternehmen aus dem Reich der Mitte verfügen im Vergleich mit ihren Konkurrenten in Europa über bedeutsame Wettbewerbsvorteile:

Einer davon sind die Lohnkosten, die im Reich der Mitte erheblich niedriger sind als in europäischen Ländern. Darüber hinaus werden die chinesischen Gesellschaften durch den Staat mit günstigen Krediten und Steuervorteilen unterstützt. Infolgedessen konnten sie in den vergangenen Jahren wesentlich stärker in die Optimierung ihrer Fertigung investieren als europäische Solarmodulhersteller. Solarmodule aus China sind deutlich günstiger zu haben als ihre in Europa produzierten Pendants. Dies wird wohl auch in Zukunft so bleiben.

Erste Wahl für spekulative Anleger, die breit gestreut auf Chinas Solarsektor setzen wollen, ist ein von der Deutschen Bank emittiertes Zertifikat (ISIN DE000DB2CSL4 / WKN DB2CSL) auf den S-BOX China Solar TR-Index. Dieser bildet die Performance der Aktien der größten chinesischen Solarunternehmen ab. Aufgenommen werden in den Index bis zu 15 Titel, die anhand ihrer Marktkapitalisierung gewichtet werden. Die Gewichtung einer Aktie in dem Strategieindex beträgt jedoch stets mindestens zwei Prozent beziehungsweise maximal 15 Prozent. Anpassungen finden im halbjährlichen Rhythmus statt. Die Berechnung erfolgt als Performance-Index in Euro.

Stand: 09.12.2011/ ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Vice President db x-markets

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