Im Fokus Siemens: „Infrastructure & Cities“ – der neue Wachstumsbringer?

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Der Münchner Mischkonzern und seine jüngsten Quartalszahlen standen schon vor wenigen Wochen im Fokus einer meiner Kolumnen. Da wurde seitens des Unternehmens beim Ausblick noch von einem „moderaten Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2012“ gesprochen. Im jüngst veröffentlichten Geschäftsbericht wurde nun Siemens aber konkret und gab einen erweiterten Ausblick bis auf das Jahr 2013 und die Prognose war zu hören, dass man trotz der aktuell ungewissen Konjunkturaussichten mit Wachstum rechne. Da heißt es konkret:

“Ausgehend von einer allgemein positiven Entwicklung in den von unseren Sektoren bedienten Märkten erwarten wir, dass der Umsatz im Geschäftsjahr 2013 weiter ansteigen wird“. Ebenso kann man im Geschäftsbericht lesen, dass der Konzern seine Ziele für das laufende Jahr noch einmal bekräftigt hatte. Der Umsatz soll um drei bis fünf Prozent wachsen und der Gewinn bei ca. 6 Mrd. Euro liegen und der Auftragseingang soll im nächsten Geschäftsjahr über den Erlösen liegen.

Ein ganz großes Thema für Siemens ist in den kommenden Jahren der neugeschaffene Sektor „Infrastructure & Cities“, in dem man das Geschäft mit Infrastrukturlösungen in den boomenden Großstädten der Welt bündeln will. Denn der Konzern sei eigenem Bekunden nach der ideale Partner für nachhaltige Stadtentwicklung – wegen seines Umweltportfolios. Der Konzern habe das größte und breiteste Angebot an grünen Technologien für einen umweltfreundlichen Ausbau der Infrastruktur – von effizienter und sauberer Energieversorgung, -übertragung und -nutzung bis hin zu öffentlichen Verkehrsmitteln und Wasseraufbereitungsanlagen. Allein im Geschäftsjahr 2011 erzielte der Konzern mit seinem Umweltportfolio rund 30 Mrd. Euro Umsatz. Ein Zwischenfazit? Könnte so aussehen, dass Siemens in den kommenden Quartalen und Jahren ein recht interessante Investment-Geschichte sein dürfte. Charttechnisch wiederum ergibt sich im Augenblick folgendes Bild:

Bei der jüngsten Marktschwäche Ende November / Anfang Dezember war das Siemens-Papier mit 66,68 Euro vorübergehend klar unter das Zwischentief vom 10. November (69,98 Euro) zurückgefallen, konnte dieses aber wieder zurückerobern. Auch die 20-Tage-Linie (72,00 Euro) wurde wieder deutlich übersprungen. Ebenso positiv, zu bewerten, ist die Tatsache, dass der GD100 erneut übersprungen wurde. Das wiederum könnte weiteres Aufwärtspotenzial eröffnen – vor allem wenn die Region 75/76 Euro nachhaltig überwunden worden ist. Dann wären durchaus als nächstes Ziel das Erholungshoch vom 28. Oktober (79,34 Euro) realistisch. Hätte das Papier auch diese Hürde hinter sich, könnte die markante Region um 84 Euro das nächste große Ziel sein. Hier verläuft zum einen der GD200, zum anderen das Tief der März-Korrektur (84,53 Euro) – eine durchaus massive Widerstandszone. Darüber wäre aber dann der Weg erst einmal frei. Spekulative Anleger könnten daher auf steigende Kurse des Siemens-Papiers mit einem Wave XXL Call der Deutschen Bank (WKN: DB3MT4) setzen, dessen Hebel derzeit bei 2,79 und die Knock-Out-Schwelle bei 48,43 Euro liegen würde.
Jedoch sollte man weiterhin auch im Hinterkopf haben, dass die Siemens-Aktie nach unten zwar im Bereich der 70-Euro-Marke über eine solide Haltezone verfügt, es aber bei einem nachhaltigen Fall darunter es durchaus nochmals zu deutlich nachgebende Notierungen kommen könnte – durchaus bis in den Bereich des Korrekturtiefs der letzten November-Woche (66,68 Euro). Anleger könnten auf dieses Szenario wiederum mit einem Wave XXL Put der Deutschen Bank (WKN: DE7HDQ; Hebel 3,02; Knock-Out-Schwelle bei 99,428 Euro) setzen.

Stand: 05.12.2011/ ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Vice President db x-markets

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  1. Für Deutschland rechnet der Bundesverband Digitale Wirtschaft für das Suchmaschinenmarketing mit einem Wachstum von etwa 10 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro.

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