Ausblick DAX: Wie immer Freitags – die reine Charttechnik

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Die konzertierte Aktion der weltgrößten Notenbanken hat den Börsen zu einem mächtigen Sprung nach oben verholfen. Der DAX ist nun erneut an einer ganz entscheidenden Widerstandszone angelangt. Wird diese übersprungen, winkt doch noch die – schon fast abgehakte – Jahresendrallye.

Wieder über 6.000 Punkten

Am vergangenen Freitag war der DAX noch bis auf ein Tief bei 5.366 gefallen, hatte aber nahezu punktgenau am dem markanten Tief vom 19. August (5.345) nach oben gedreht und eine Erholung gestartet, die zur Wochenmitte durch die völlig überraschende Aktion der Notenbanken einen zusätzlichen Schub erhielt. Im Hoch kletterte der Index bis auf 6.131.

Massive Widerstandszone bei rund 6.100

In dieser Region trifft der DAX nun auf eine massive Widerstandszone. Mitte August (6.106), Mitte Oktober (6.081) und Mitte November (6.116) wurden in diesem Bereich jeweils markante Hochs ausgebildet. Kann diese Hürde überwunden werden, rückt das Erholungshoch von Ende Oktober (6.431) in den Fokus. Sogar ein Angriff auf die 200-Tage-Linie (6.552) ist dann wieder realistisch.

Erst einmal Luft holen

Nach einem Anstieg von mehr als 760 Punkten in nur vier Handelstagen ist zunächst aber erst einmal Luftholen angesagt. Der kleine Pullback in Richtung der 6.000er-Marke gestern ist vor diesem Hintergrund eine völlig normale Entwicklung. Sollte die runde Barriere allerdings klar unterschritten werden, muss man zunächst nochmals mit etwas deutlicher nachgebenden Notierungen rechnen. Die nächsten Unterstützungen liegen für diesen Fall bei circa 5.815 und im Bereich um 5.700.


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