Holt der IWF die „Bazooka“ heraus?

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[ad#Google Adsense L-rechts]Die Spekulationen über den nächsten Schritt in der Eurokrise kochen hoch. Im Zentrum steht die Europäische Zentralbank (EZB). Als „Kreditgeber der letzten Instanz“ kann nur sie den Staaten Geld leihen, denen sonst keiner mehr etwas leihen würde. Da die EZB ohnehin seit geraumer Zeit Bonds in großem Umfang aufkauft, könne sie doch auch gleich den unbegrenzten Ankauf erklären, meinen die Befürworter dieser als „Bazooka“ titulierten Maßnahme.

Der Preis wäre hoch: Zum einen sinkt der Anreiz zur Sparsamkeit, zum anderen droht Inflation. Auch Eurobonds sind als ultimative Lösung im Gespräch. Jedoch ist die Uneinigkeit hierüber noch größer. Neuesten Spekulationen zufolge will der Internationale Währungsfonds (IWF) ein bis zu 600 Mrd. Euro großes Kreditpaket für Italien schnüren. Damit soll der Staat abgeschirmt werden, damit Reformen durchgesetzt werden können. Gleichzeitig soll damit ein Übergreifen des Krisenvirus auf Länder wie Spanien und Frankreich verhindert werden.

Dass dies durch ein ähnliches Vorgehen im Falle Griechenlands auch schon nicht verhindert werden konnte, scheinen die „Macher“ solcher Pläne geflissentlich zu übersehen.

Ein Gastkommentar von Christian Scheid. Er ist Chefredakteur von Zertifikate // Austria und freier Wirtschafts- und Finanzjournalist. Er schreibt für mehrere österreichische und deutsche Fachmagazine und -zeitungen.
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