Wochenausblick: Black Friday macht Hoffnung auf die Kauflaune der US-Verbraucher

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Nach einer ruhigen Thanksgiving-Woche dürfte die erste Adventswoche aus Anlegersicht vielleicht wieder etwas attraktiver verlaufen. Die Vorzeichen sind jedenfalls gut. Der DAX konnte sich am Freitag wieder an die 5.500er Marke heranpirschen. Dazu kommen weitere, kurstreibende Nachrichten aus den USA. Der Black Friday, also der umsatzstärkste Handelstag im amerikanischen Einzelhandel verlief offenbar deutlich besser als im Vorjahr. Die US-Forschungsgruppe ShopperTrak berichtet sogar über einen neuen Umsatzrekord von 11,4 Mrd. Dollar an diesem Tag. Dies würde einem Plus von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprechen. Damit scheint die Stimmung unter den US-Verbrauchern offenbar deutlich besser zu sein, als bislang immer gedacht.

Abseits der ausführlichen Daten zum Black Friday gibt es zum Wochenstart auch zahlreiche Konjunkturdaten. In Deutschland wird zunächst das GfK-Konsumklima (Dezember) veröffentlicht. Am Markt wird ein leichter Rückgang von 5,3 Punkten im November auf nun 5,2 Zähler erwartet. Daneben stehen auch die November-Daten zur Entwicklung der Verbraucherpreise auf der Agenda. Aus den USA folgen im Lauf des Nachmittags die Verkäufe neuer Häuser (Oktober). In Sachen Quartalszahlen gibt es dagegen keine Veröffentlichung.

Am Dienstag gibt es ebenfalls hauptsächlich konjunkturelle Impulse. Aus den USA werden der Case Shiller Hauspreisindex (September), das Verbrauchervertrauen des Conference Board (November) sowie der FHFA House Price Index (September) veröffentlicht. Interessante Quartalszahlen werden an diesem Tag u.a. von C.A.T. Oil, Remy Cointreau und Tiffany bekannt gegeben.

Zur Wochenmitte dürfte wieder einmal eine wahre Flut an Konjunkturdaten für jede Menge Impulse sorgen. Den Anfang machen die Oktober-Daten zum deutschen Einzelhandelsumsatz gefolgt von den November-Zahlen zum Arbeitsmarkt. Aus der Eurozone werden anschließend die Verbraucherpreise (November) sowie die Oktober-Daten zum Arbeitsmarkt publiziert. In den USA gibt der ADP-Bericht einen ersten Überblick über den US-Arbeitsmarkt im November, bevor am Freitag die offiziellen Daten veröffentlicht werden. Daneben werden auch die Entwicklung der Lohnstückkosten und die Produktivitätsdaten zum dritten Quartal bekannt gegeben. Ferner stehen noch der Chicagoer Einkaufsmanagerindex (November), die anstehenden Hausverkäufe (Oktober) und das Beige Book der Fed auf der Agenda. Quartalszahlen kommen am Mittwoch u.a. von American Eagle Outfitters, bmp media investors, DEAG, Demag Cranes, Fabasoft, GSW Immobilien, Krispy Kreme, MBB Industries, Sage Group und STRABAG.

Am Donnerstag stehen aus der Eurozone und zahlreichen EU-Staaten die Einkaufsmanagerindizes (November) im Fokus. In den USA rücken dann traditionell die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den Blickpunkt der Anleger. Außerdem werden noch der ISM-Index verarbeitendes Gewerbe (November) sowie die Bauausgaben (Oktober) veröffentlicht. Ferner geben die Automobilhersteller ihre US-Absatzzahlen für November bekannt. Quartalsberichte stehen u.a. von Barnes & Noble, H & R Block, Kroger und Talbots an.

Zum Wochenschluss werden aus der Eurozone die Erzeugerpreise Industrie (Oktober) bekannt gegeben. Die wichtigsten Daten dürften aber zweifelsohne die US-Arbeitsmarktdaten (November) sein. Allgemein werden keine nennenswerten Impulse erwartet. Quartalszahlen gibt es u.a. von Big Lots und Bank of Nova Scotia (Scotiabank).

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