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Kleine Presseschau vom 28. November 2011

Interessantes zum Marktumfeld und aus der Wirtschaft

Blick Log: Europas Staatsanleihen: Ursache und Wirkung einer Finanzkatastrophe

Wiesaussieht: Warum eigentlich wollen wir den Euro retten?

die ökonomische nackenstütze: Der „long run“ der eurozone

Handelsblatt: Schuldenkrise: Das letzte Gefecht der Euro-Ritter

FiLS Aktienblog: Die Frage ist nicht ob, sondern wann Österreich das Tripple A verliert

Querschüsse: Italienische Auktionen mit Rekordzinsen

Handelsblatt: OECD-Prognose für 2012: Der Eurozone droht die Rezession

FAZ: Chefvolkswirt Jürgen Stark im Gespräch: „Der politische Druck auf die EZB ist enorm“

libri logicorum: Wo Jürgen Stark (EZB) Recht hat hat er so etwas von Recht

Norbert Berthold: Sozialstaat, Verschuldung und Eurokrise – Sind künftige Generationen die Dummen?

zeitenwende.ch: Die Eurobonds werden kommen

Social Banking 2.0: Burnout: Das erschöpfte Geld … und warum Eurobonds kommen

Gaertner’s Blog: USA – Wie die Konjunktur zurecht geschummelt wird

egghats blog: 13 Mrd. Dollar Gewinn der US-Banken durch Fed-Hilfe

Acemaxx-Analytics: Was die Fed noch tun könnte

Tim Schäfer: Behörde greift ein: Wie ein Aktienfonds seine Anleger abzockte

Unternehmen, Aktien und Anlagen im Fokus

ARD-Börse: Commerzbank tauscht Schulden gegen Aktien

Invest Blog: Deutsche Telekom – Fels in der Brandung der Krise

Investor Inside: K + S Finanzvorstand geht überraschend…

ARD-Börse: MAN wird Ferrostaal los

Der Aktionär: BayWa trotz Krise stark

Börse-Online: Dürr sieht chinesischen Automarkt auf Wachstumskurs

ARD-Börse: Wirecard erobert Singapur

Der Aktionär: Drillisch: Mobilfunker holt gegen Telekom zum Gegenschlag aus

Börse-Online: SMT Scharf fährt weiter bergauf


1 Kommentar zu Kleine Presseschau vom 28. November 2011

  1. Sandro Valecchi // 28. November 2011 um 17:34 //

    „Der politische Druck auf die EZB ist enorm“ – Chefvolkswirt Jürgen Stark im Gespräch(FAZ): „Nicht alle sind den Aufgaben der heutigen Zeit gewachsen, was Du meines zu können, kann Marc Schmidt schon lange, immerhin warst Du besser als das gesamte HRE-Management – und das ist doch auch schon etwas“, meint Sandro Valecchi dazu – frei nach: SIND SIE ZU STARK – BIST DU ZU SCHWACH!

    „Die Eurobonds werden kommen“ – meint „zeitenwende.ch“ – „Wer hat’s erfunden ?“, hinterfragt Sandro Valecchi: Euro-Bonds oder EU-Anleihen werden nicht nur als ein mögliches Finanzierungsinstrument für stark verschuldete Staaten der Eurozone besprochen, damit diese weitere Kredite erhalten oder bestehende refinanzieren können. Sie werden zwischenzeitlich auch als Finanzierungs- und geldpolitisches Instrument für die EU diskutiert. Unterschiedliche Formen von Euro-Bonds wurden bereits diskutiert und gemeinsam mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) als Infrastruktur- oder Projektanleihen aufgelegt. EU-Projekt-Bonds wurden bisher als gemeinschaftliches Finanzierungsinstrument für einzelne Investitionsprojekte oder für kurzfristige Nothilfesituationen benutzt. „Das wird natürlich nicht die Wunderlösung sein für die Probleme, denen wir gegenüberstehen“, wenden Kritiker zu Recht ein. Die gemeinsamen Schuldtitel können kein Ersatz dafür sein, dass verschuldete Staaten ihre Sparaufgaben erledigen und dass auch andere Länder die Überwachung ihrer Haushalte verstärkten.

    Dazu gehört auch das mit 1,9 Billionen EUR hoch verschuldete Deutschland: das sind 4.439 Euro pro Sekunde neue Schulden! Gelingt Fr. Merkel als verantwortliche Regierungschefin der Sparkurs 2012? Natürlich nicht, die Neuverschuldung 2012 beträgt 26,1 Milliarden Euro bei Gesamtausgaben in Höhe von 306,2 Milliarden Euro.

    Der Ausblick (ins Unvermeidliche): die Rezession für 2012 einpreisen. Die OECD warnt vor weltweiter Rezession und damit vor einer weiteren Verschärfung der Schuldenkrise in den USA und in der EU. Möglicherweise könnten Euro-Bonds sogar für Deutschland das preiswertete, geringere Übel sein, weil die Verzinsung zwar auf etwa 4,25% zu Lasten Deutschlands gehen würde, jedoch eine Herabstufung der Top-Bonitätsnote AAA vermieden werden könnte, was zur ansonsten Folge hätte, dass Deutsche Staatsanleihen eine teure Verzinsung erhalten würden. Nach dem aktuellen Moody’s-Report ist die Bonität aller europäischen Staaten – auch die von Deutschland – in Gefahr der Herabstufung, wenn Fr. Merkel weiterhin nichts unternimmt. Die Änderung der EU-Verträge, wie von Merkel angestrebt, ist zeitraubend und ohne Wechselwirkung auf die Märkte, bringt daher keine Widerherstellung der Stabilität und uns läuft die Zeit weg!
    V.i.S.d.R.
    Sandro Valecchi, Analyst, 10555 Berlin

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