Neue Trading-Chancen im Rohstoff-Sektor

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Gerade kam von der Société Générale, einem der drei größten Derivate-Häuser weltweit, die aktuelle Ausgabe der Zertifikate-News heraus.

Anbei der doch sehr interessante Text.

Öl ist nicht gleich Öl – das mussten auch Investoren in den vergangenen Monaten feststellen. Denn die Terminkontrakte für Rohöl der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) notierten deutlich unter dem jeweiligen Future für die europäische Rohölsorte Brent. Diese schon länger anhaltende Situation ist bemerkenswert – denn weil WTI einen geringeren Schwefelgehalt hat und deshalb zu den qualitativ hochwertigeren Ölen zählt, liegen die Preise für WTI-Futures normalerweise rund ein bis zwei US-Dollar über denen von Brent. Aus verschiedenen Gründen engt sich der Spread zwischen WTI- und Brent-Öl langsam ein. Von dieser Entwicklung können Anleger mit Alpha-Zertifikaten der Société Générale profitieren. Die Produkte kombinieren jeweils ein Long-Investment in den S&P GSCI WTI Crude Oil Excess Return Index mit einem Short-Investment in den S&P GSCI Brent Crude Excess Return Index mit einem Hebel von eins oder drei. Anleger können also mit oder ohne Hebelwirkung darauf setzen, dass sich der Spread zwischen den beiden Ölsorten wieder verringert. Die Société Générale Bank bietet allerdings auch Produkte für die umgekehrte Bewegung an – also für Anleger, die künftig mit einer Ausweitung des Spreads rechnen.

Vieles spricht nach Ansicht von Experten dafür, dass sich die Preise für Terminkontrakte auf WTI- und Brent-Öl weiter angleichen werden. Das hängt mit der Situation in der US-amerikanischen Stadt Cushing zusammen, in der wichtige Pipelines für WTI-Öl zusammenlaufen. Nachdem dort Anfang 2011 eine neue Pipeline den Betrieb aufgenommen hatte, waren die WTI-Lagerbestände auf Rekordwerte gestiegen. Als Folge waren die Preise für diese US-Rohölsorte unter Druck geraten. Doch diese Situation soll sich ab 2012 ändern. Vor einigen Tagen hat die kanadische Firma Enbridge angekündigt, die Fließrichtung einer Pipeline umzudrehen. Durch die Leitung soll das Öl nicht mehr nach Cushing, sondern in Richtung Golf von Mexiko fließen. Bereits nach dieser Ankündigung ist der Spread zwischen WTI und Brent erstmals seit März dieses Jahres gesunken. Künftig könnten auch noch andere Faktoren zu einer Angleichung der beiden Ölsorten führen. Denn gleichzeitig dämpfen der erwartete Konjunkturaufschwung in Europa und die wieder anziehende Ölproduktion in Libyen die Brent-Preise.

Von einer Angleichung der Ölsorten WTI und Brent können Anleger mit den Alpha-Zertifikaten der Société Générale profitieren. Entscheidend für eine positive Rendite des Investors ist allerdings, dass die relative Wertentwicklung des S&P GSCI WTI Crude Oil Excess Return Index höher ausfällt als die des S&P GSCI Brent Crude Excess Return Index.

Anleger sollten bedenken, dass mögliche Rollverluste das Investment teils erheblich beeinflussen können. Die Produkte beziehen sich auf zwei Indizes, die jeweils den rollierenden Frontmonats-Future replizieren. Der monatliche Rollvorgang hat dabei einen mitunter großen Einfluss auf die Rendite. Zudem sollten Investoren berücksichtigen, dass die Spread-Strategie fundiertes Fachwissen erfordert und sich nur für erfahrene Anleger eignet. Desweiteren ist zu beachten, dass die Produkte jeweils mit einem Trigger-Level ausgestattet sind. Sollte der Wert des Zertifikats diesen Level erreichen, so wird das Produkt vorzeitig fällig. Diese Schutzfunktion verhindert, dass das Zertifikat einen negativen Wert annimmt.

Für Anleger, die sich sowohl zur Entwicklung des Spreads zwischen WTI und Brent als auch zur Frage möglicher Rollgewinne oder Rollverluste eine Meinung gebildet haben, eröffnen die Alpha-Produkte jedoch interessante Investmentmöglichkeiten. Das gilt übrigens auch für Investoren, die mit einer Ausweitung des Spreads zwischen WTI und Brent rechnen. Denn auch für diese Marktmeinung bietet die Société Générale entsprechende Produkte an – und zwar Alpha-Zertifikate, die aus einem Short-Investment in den S&P GSCI WTI Crude Oil Excess Return Index und einem Long-Investment in den S&P GSCI Brent Crude Excess Return Index mit einem Hebel von eins oder drei bestehen. Somit haben Anleger die Möglichkeit, auf die eine oder andere Weise von Veränderungen des Spreads zwischen WTI- und Brent-Öl zu profitieren.

Quelle: Société Générale

und natürlich wie immer: Haftungsausschuss beachten.. Nichts desto trotz, ein interessanter Kommentar…


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