Im Fokus DAX®: Die immer wieder aufkommende Frage nach der Jahresendrallye…

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Wir haben zwar unverändert in den letzten Handelstagen eine wahre Zahlenwelle als Anleger zu verarbeiten gehabt – doch die „Earning Season“ hat die Börsen nicht wirklich im Griff. Es sind vielmehr weiterhin die Probleme, die Herausforderungen und die politischen „Überraschungen“ rund um die EU-Schuldenkrise in Südeuropa. Es gab wohl selten eine solche Phase der politischen Börse, wie wir sie auf dem alten Kontinent nun schon seit mehreren Wochen erleben.

Es vergeht eigentlich kein Tag, in dem die deutschen Marktteilnehmer nicht nach Athen oder Rom geblickt haben. Denn neben der Bildung einer griechischen Übergangsregierung, die bis zu den Neuwahlen im kommenden Frühjahr nun die Umsetzung der Beschlüsse vom EU-Gipfel Ende Oktober durchführen soll, haben auch die Italiener zuletzt alles getan, die Börsenwelt in Atem zu halten. Mit dem Rücktritt von Ministerpräsident Berlusconi am 13. November könnte nun aber etwas Ruhe einkehren – auch auf dem Parkett.

Wirklich? Nun, die Angst vor einem Auseinanderbrechen der Eurozone dürfte erst einmal weiterhin präsent bleiben. Die Volatilität am Markt ist dementsprechend hoch. Eine Handelsspanne von 150-200 Punkten innerhalb eines Handelstages hatten wir am Anfang des Jahres noch sehr verblüfft betrachtet – heute erscheint es als normal. Auf der anderen Seite:

Der DAX® hat sich bisher beachtlich aus der Affäre gezogen. Die 6000er-Marke wurde nie aus den Augen gelassen. In wie weit wir diese Zone nun in den kommenden Wochen wirklich einmal deutlich hinter uns lassen, werden wir sehen. Es bedarf aber bestimmt wohl einiger Voraussetzungen, dass dies auch wirklich passieren dürfte, und wir nicht stärkere Rücksetzer bis gar zu neuen Jahrestiefs erleben müssen. Begriffe wie „Rezession“ oder „Stagnation“ täglich zu hören und zu lesen sind da nur wenig hilfreich. Dann schon eher beispielsweise weitere Veröffentlichungen von besser als erwarteten Konjunkturdaten – aus den USA, Europa und speziell aus Deutschland. Denn damit würde wieder ein fundamentales Anlegervertrauen geschaffen werden. Was bedeutet das für den DAX®?

Nun charttechnisch ergibt sich folgendes Bild: Nachdem die zentrale Unterstützungszone in der Region zwischen 5745 und 5765 Punkten jüngst ein weiteres Mal erfolgreich getestet worden war, gelang dem DAX® darauf hin wieder einmal mit einem starken Wochenschluss die Rückkehr über die runde 6000er-Marke – wenn auch bisher nicht nachhaltig. Damit schloss der Index erstmals seit dem 3. November erneut über der 20-Tage-Linie (5994).

Das Hoch von Ende Oktober bei 6431 wäre nun durchaus wieder ein realistisches Ziel. Oberhalb dieser Marke würde sich sogar weiteres Aufwärtspotenzial eröffnen: Das Tief der März-Korrektur (6483) und die nach wie vor fallende 200-Tage-Linie (6663). Spekulative Anleger könnten auf solch einen DAX®-Anstieg mit einem Wave XXL Call der Deutschen Bank (WKN: DE22Z5) spekulieren. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 2,7, die Knock-Out-Schwelle bei 3850 Indexpunkten.

Wer jedoch zu der Fraktion der DAX®-Skeptiker gehört, könnte hingegen darauf spekulieren, dass der deutsche Leitindex wieder unter die runde 6000er-Marke fällt und ebenso die Region um das Erholungshoch vom 31. August (5870) und das Korrekturtief vom 10. November (5722) hinter sich lässt. Auf dieses Szenario könnte man mit einem Wave XXL Put der Deutschen Bank (WKN: DB529R; Hebel derzeit bei 2,91, Knock-Out-Schwelle bei 8125 Indexpunkten) setzen. Denn unter der Marke von 5700 wäre das Thema „neue Jahrestiefs“ sicherlich wieder im Fokus – oder zumindest eine deutliche Eintrübung der Charttechnik die Folge.

Stand: 18.11.2011/ ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Vice President db x-markets

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