Dow Jones: Die Charttechnik verspricht Spannung!

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Ich hatte es vor wenigen Wochen an dieser Stelle schon einmal geschrieben. Die US-amerikanischen Anleger scheinen einfach die „cooleren“ Börsianer zu sein. Bei den ganzen Hiobsbotschaften aus Europa haben sie bis heute eigentlich vergleichsweise gelassen reagiert. Natürlich hatte die Ankündigung eines Bürgerreferendums in Griechenland auch an der Wall Street für gehörige Verunsicherung gesorgt. In der Spitze gaben die Kurse auch in New York um mehr als 5% nach. Es scheint aber dennoch generell nicht so die große Volatilität vorzuherrschen wie speziell am deutschen Aktienmarkt. Immerhin hatte es doch bei deutschen VDAX-New® am ersten Novemberhandelstag einen Sprung von mehr als 20% gegeben. Solche Werte erleben wir an der Wall Street nicht.

Der US-Markt ist anscheinend halbwegs gut unterwegs. Wir bekommen es hierzulande leider wegen der täglichen Griechenland-Neuigkeiten nur fast nicht mit. Oder ist es dem Gros der deutschen Anleger etwa aufgefallen, dass die Berichtssaison in den USA bisher mehr als gut verlaufen ist? In Zahlen: Aktuell haben etwa zwei Drittel der S&P-500®-Unternehmen schon die Zahlen berichtet und im Durchschnitt lagen deren Gewinne um 18% höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Gewinnwarnungen waren bisher Mangelware. Eine bisher gute Earning Season also.

Auch seitens der nackten US-Konjunkturdaten ist derzeit ein Rückfall der US-Wirtschaft in eine Rezession derzeit kaum zu erwarten. Sicher, ein schwächeres Wirtschaftswachstum könnte schon sein – mehr aber wohl nach aktuellem Stand nicht. Dagegen sprechen diverse Daten der jüngeren Vergangenheit. Beispielsweise die aktuellen Arbeitsmarktdaten. Die Beschäftigung im privaten Wirtschaftssektor der USA ist im Oktober etwas stärker gestiegen als erwartet. Laut dem Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing (ADP) wurden gegenüber September 110.000 Stellen geschaffen. Auch die offiziellen Daten seitens des Ministeriums waren dann besser als erwartet ausgefallen.

In der US-Industrie geht’s im Moment ebenso aufwärts. So ist nämlich die Produktivität im dritten Quartal unerwartet kräftig um 3,1 Prozent gestiegen. Im Vorquartal war die Produktivität noch ganz leicht zurückgegangen. Überraschend hat sich auch die Auftragslage der US-Industrie verbessert.

Alles in allem ist die USA nicht unbedingt auf dem absteigenden Ast. Investments in solide Blue-Chips jenseits des Atlantiks dürften unverändert für Langfrist-Anleger Sinn machen. Schaut man sich den Old-Economy-Index an, so ergibt sich folgende charttechnische Situation:

Der Dow Jones konnte noch Ende Oktober mit 12.284 auf den höchsten Stand seit Ende Juli klettern, um dann anschließend mit einer scharfen Korrektur bis in die Zone um 11.600 abzurutschen. Diese Region erwies sich bisher als solide Haltezone, so dass der Dow Jones daraufhin wieder einen Großteil seiner zwischenzeitlichen Verluste aufholen konnte und nun erneut um die 12.000er-Marke pendelt. Dies allein könnte spekulativen Anleger Hoffnung machen. Denn sollte der Dow Jones den Bereich um 12.100 deutlich überwinden, dürften die nächsten Ziele unter anderem das Hoch vom 27. Oktober (12.284) sowie darüber der Bereich 12.750 sein. Das bisherige Jahreshoch bei 12.876 von Anfang Mai könnte dann ebenfalls wieder ins Visier genommen werden. Spekulative Anleger, die sich zudem des Währungsrisikos bewusst sind, könnten mit einem Wave-XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DB6AP2) auf einen weiteren Anstieg des Dow Jones setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 2,7, die Knock-Out-Schwelle bei 7.820 Indexpunkten.

Eher short-orientierte Anleger könnten hingegen auf das Szenario setzen, dass der Dow Jones aufgrund der volatilen Nachrichtenlage erneut bis in den Bereich 11.630 abrutschen könnte und auch diese Marke durchbricht, was einer deutliche Eintrübung der Charttechnik gleichkommen würde. Für diesen Fall wäre ein Wave-XXL-Put der Deutschen Bank (WKN: DE3LGL) durchaus eine Spekulation wert. Der besagte Put hätte einen Hebel von 2,88 und eine Knock-Out-Schwelle bei 15.820 Indexpunkten. Auch bei diesem Derivat sollte das Währungsrisiko aber beachtet werden.

Stand: 08.11.2011/ ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Vice President db x-markets

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