Ausblick DAX: Wie immer Freitags – die reine Charttechnik

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Die täglichen Wasserstandsmeldungen von den Sorgenkindern Griechenland und Italien bestimmen weiterhin das Geschehen an den Aktienmärkten. Trotz zwischenzeitlicher Turbulenzen hat der DAX die Hiobsbotschaften bislang relativ gut verkraftet. Wie es kurzfristig weitergeht, ist derzeit noch völlig offen.

Wichtige Haltezone hat gehalten

Gestern fiel der Index mit 5.722 zwar zeitweise auf den tiefsten Stand seit genau einem Monat zurück, konnte sich im Handelsverlauf aber erholen und schloss bei 5.868. Damit wurde die zentrale Haltezone zwischen 5.745 und 5.765, die bereits Mitte Oktober und Anfang November einen weiteren Kursrückgang verhindert hatte, zumindest bislang verteidigt.

Unter 5.700 droht Ungemach

Sollte diese wichtige Unterstützungszone mit einem Rutsch unter die 5.700er-Marke gebrochen werden, droht aus charttechnischer Sicht weiteres Ungemach. Kurzfristig müsste man dann weitere Einbußen in Richtung der Korrekturtiefs vom August bei rund 5.500 sowie bei 5.345 einkalkulieren. Selbst ein erneuter Rutsch in Richtung der runden 5.000er-Marke ist nicht auszuschließen.

Über 6.100 hellt sich die Lage auf

Doch noch ist es nicht soweit. Gelingt die Rückkehr über die 6.000er-Barriere, der in dieser Woche bereits zweimal misslang, rückt zunächst die Region um 6.100 in den Fokus. Darüber hellt sich die Lage weiter auf. Bei einem Ausbruch über das Hoch von Anfang November (6.193) eröffnet sich weiteres Aufwärtspotenzial bis zum Erholungshoch von Ende Oktober (6.431). Aber wie gesagt: Noch ist alles offen…


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