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Market Preview: Athener Chaostage bremsen DAX aus

[ad#Google Adsense L-links]Zum Wochenausklang zeigt sich der DAX von der abwartenden Seite. Angesichts der Athener Chaostage herrscht weiterhin Unsicherheit, wie es in Sachen Griechenland weitergeht. In der Nacht steht nun die Vertrauensfrage von Regierungschef Papandreou auf der Agenda. In Sachen G-20-Gipfel gab es derweil nichts kursbewegendes. Am späten Mittag dürften vor allem die US-Arbeitsmarktdaten für einen Impuls in die eine oder andere Richtung sorgen. Für Unruhe im DAX sorgt heute die Commerzbank. Dank Griechenland-Abschreibungen muss ein deutlicher Verlust ausgewiesen werden. Die Aktie fällt in der Folge merklich zurück.

Für die Jungs von x-markets richtet sich der Blick heute auf den Widerstand bei 6.222 Punkten – ein Sprung darüber könnte weitere Käufer in den Markt ziehen und Zugewinne bis 6.330 und gegebenenfalls bis 6.430 Punkte ermöglichen. Verbleibt der Dax jedoch unterhalb von 6.222 Punkten, kann eine jederzeit einsetzende Korrekturbewegung nicht ausgeschlossen werden, so x-markets.

Die Citi First erwartet eine Fortsetzung der jüngsten Aufwärtsbewegung, sofern der DAX heute oberhalb von 6.022 Punkten bleibt. Nach Überschreiten des Widerstandsbereichs um 6.175 Punkte könnte es dann aufwärts bis auf 6.341 und später 6.483 Punkte gehen.
Rutscht der Index aber unter 6.022 Punkte ab, wäre eine Verkaufswelle bis auf 5.937 Punkte zu erwarten, so die Citi First.

Die Jungs von BNP Paribas sind negativ gestimmt. Im DAX ist demnach das Hoch nah oder bereits ausgebildet. Die nächste größere Strecke müsste ihrer Ansicht nach abwärts gehen, ohne dass der DAX deutlich über 6175/6200 steigt, bzw. schon gar nicht über 6430.

Konjunkturdaten

11.00 Uhr: EU, Erzeugerpreise der Industrie (September)
12.00 Uhr: D, Auftragseingang der Industrie (September)
13.30 Uhr: USA, Arbeitsmarktdaten (Oktober)

Quartalszahlen

im Tagesverlauf:
Alcatel-Lucent
Church & Dwight
Viacom

nachbörslich:


1 Kommentar zu Market Preview: Athener Chaostage bremsen DAX aus

  1. Sandro Valecchi // 4. November 2011 um 12:38 //

    Commerzbank räumt (sich) auf: der richtige Weg in die Zukunft

    Richtig, auch heute war ein Tag der Unruhe an den Börsen und Märkten. Im Fokus der Analysten und Stresstest-sensibilisierten Marktbeobachter stehen die Banktitel, allen Voran die Commerzbank AG. Und die räumt jetzt einmal richtig auf:

    Nach einem Gewinn i.H.v. EUR 113 Millionen im Vorjahresquartal wird aktuell, für das dritte Quartal dieses Geschäftsjahres, ein Verlust von EUR 687 Mio. ausgewiesen, was freilich niemanden glücklich stimmen kann, aber doch bei näherer Betrachtung gute Chancen für die Zukunftsfähigkeit der Commerzbank AG beinhaltet. Verluste werden nahezu allen Banken ausweisen müssen, wir befinden uns alle in einer Phase äußerster Fragilität, Instabilität und großen Verwerfungen auf den internationalen Finanzmärkten. Dies gilt weltweit.

    Die Neuordnung des Portfolios, vor allen Dingen der Staatsanleihen und insbesondere Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen (etwa 48% des Nominalwertes), Konzentration auf das Kerngeschäft, Straffung des Kreditneugeschäfts und Aufstockung des Eigenkapitals, was von der europäischen Bankenaufsicht European Banking Authority (EBA) und den Kunden gern gesehen und von den Investoren als Vertrauensbonus anerkannt wird, schaffen ein solides Fundament und fördern das Vertrauen.

    Die Commerzbank-Aktie hat Potential und der Kurs dürfte – vom Trend her prognostiziert – nach oben zeigen, denn der Titel (wie bei zahlreiche andere Aktien von Banken und Kreditinstituten) ist deutlich unterbewertet, gezollt der negativen Stimmung, wegen des Vertrauensverlustes und der kontroversen, politischen Rahmenbedingungen, vor allem im Bereich der EU.

    Von der US-Klage gegen 17 Banken auf Schadenersatz in Milliardenhöhe mit unlauteren Hypothekengeschäften ist die Commerzbank nicht betroffen.

    Das Management der Commerzbank verfolgt das Ziel, ungeachtet der schwierigen Situation, weiterhin ohne neue Staatshilfe auszukommen und wird dieses Ziel auch bei weiterer Konzentration auf das Privatkundengeschäft und innovativen Angeboten für den gewerblichen Mittelstand erreichen können.

    Welche objektiven, vernünftigen Gründe sollten jetzt noch gegen eine Erholung der Commerzbank Aktie sprechen ?

    V.i.S.d.R.
    Sandro Valecchi, Analyst, 10555 Berlin
    Es handelt sich um eine Prognoseeinschätzung, die von anderen Analysten nicht geteilt werden muss. Der Verfasser hat keine Aktien der Commerzbank.

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