Ausblick DAX: Wie immer Freitags – die reine Charttechnik

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Neuerliche Störfeuer aus der Politik – diesmal aus Griechenland – sorgten in dieser Woche wieder für eine Achterbahnfahrt an den Aktienmärkten. Nach dem Rutsch zum Wochenauftakt zeigte die Richtung zuletzt wieder nach oben. Die Chancen auf eine Fortsetzung der positiven Tendenz der letzten Wochen haben sich damit wieder deutlich verbessert.

Mega-Gap wieder geschlossen

Die Ankündigung einer Volksabstimmung über das Hilfspaket für die Hellenen durch den griechischen Regierungschef Papandreou sorgte am Dienstag dafür, dass der DAX mit einem Mega-Gap von rund 200 Punkten eröffnete und zeitweise bis auf ein Tief bei 5.762 Punkten abrutschte. Von hier aus kam es jedoch zu einer kräftigen Erholung, mit der das Gap vom Dienstag gestern wieder geschlossen werden konnte.

An zentraler Widerstandszone

Sein zwischenzeitliches Hoch, das gestern bei 6.193 erreicht wurde, konnte der DAX zwar nicht halten. Mit 6.133 schloss der Index aber wieder oberhalb des markanten Erholungshochs vom 15. August (6.106). Kann er sich über dieser zentralen Widerstandszone etablieren und das gestrige Hoch überspringen, steht einem Angriff auf das Top der vergangenen Woche bei 6.431 aus charttechnischer Sicht nichts im Wege.

200-Tage-Linie bei rund 6.700

Oberhalb dieser Marke eröffnet sich weiteres Aufwärtspotenzial. Das erste Etappenziel ist für diesen Fall das Tief der März-Korrektur (6.483). Darüber ist ein Angriff auf die 200-Tage-Linie bei aktuell 6.699 Zählern ein realistisches Szenario. Auf der anderen Seite ist ein neuerlicher Rutsch in die Region zwischen 5.750 und 5.800 Punkten nicht auszuschließen, sollte der DAX wieder unter die 6.000er-Marke zurückfallen.


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