Gold: Jetzt erst Recht ein Krisen-Investment!

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Mensch, da ging es heute Nacht ab bei twitter. Zu Brüssel wurde da gepostet was das Zeug hielt. Denn die Ergebnisse vom Euro-Gipfel scheinen ja alle für super-mega-klasse-toll zu finden! Man einigte sich darauf, den den 440 Milliarden Euro schweren Rettungsfonds auf mindestens eine Billionen Euro hinaufzuhebeln.

Wow! Jetzt fangen wir alle ganz offiziell an, zu hebeln. Was 2008 verpönt war, ist heute „State of the Art“. Die Griechen können sich als große Gewinner ansehen. Megaverschuldet, 170% des BIPs, aber sie bekommen weitere 100 Mrd. Euro und auch noch 50% der Schulden erlassen. Im Gegenzug „dürfen“ dann die europäischen Banken neue Anleihen aufnehmen – ohne wirkliche Garantie auf Rückzahlung. Das ist doch mal ein Deal!

Da haben sich Angie und der Nicolas was Tolles aus der Vergangenheits-Trickkiste herausgenommen. Der sogenannte Brady-Bond, der Ende der 80er-Jahre in Lateinamerika half. Geld gegen Sicherheit, wie das Handelsblatt es heute so schön schreibt…

Leute – ein Tipp: Lasst Gold nicht aus den Augen!

Der Goldpreis hat zuletzt wieder wichtige Widerstände genommen. Erstmals seit dem 22. September schloss der Kurs des Edelmetalls wieder oberhalb von 1.700 Dollar je Unze. Ein gutes Zeichen! Neues Kurspotenzial dürfte bald aufgebaut werden. Warum?

Ganz einfach: Bei der ganzen EU-Schuldenkrise ist in den vergangenen Monaten ein „kleines Thema“ völlig beiseitegeschoben worden. Die USA. Die Jungs jenseits des Atlantiks haben nach wie vor eine klamme Kasse, eine hohe Arbeitslosigkeit, weiter fallende Häuserpreise und eine „nicht ganz so dynamische Wirtschaft“. Und die Fed wird wohl den Liquiditätsproblemen mit neuen Geldspritzen entgegen kommen.

Gold wird als Investment wichtiger denn je! Wir sind weiter am Abgrund, auch wenn heute der Markt happy ist und völlig übertrieben über 3,5% gewinnt.

take Care;
Euer Goldfinger


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1 KOMMENTAR

  1. Sehr sehr gut! Zwar stimme ich mit der Einschätzung zum Gold nicht überein, allerdings ist diese etwas Zynisch geschriebene Einsätzung zum „Ende der Finanzkrise“ und zum Rettungsschirm eine der besten. Der Hebel ist einfach nur Augenwischerei und wenn der Schirm erst einmal auszahlt, ist die Regierung schon längst eine andere. Politisch ist diese Methode sicher extrem effektiv.

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