DAX: Das Bullenlager bleibt zuversichtlich!

0

Zum Wochenauftakt hat es der deutsche Leitindex mal wieder geschafft, die runde 6000er-Marke zu überstiegen. Doch wirklich etwas auszusagen hat dieses eigentlich nicht. Denn nach wie vor gibt nämlich der bestehende Trendkanal den Ton an. Im Detail:

Richtige Long-Signale werden wir erst sehen, wenn der DAX den Ausbruch nach oben schafft, sprich über die Marke von 6200 steigt. Die Chancen für weiter steigende Kurse sind auch gut, wenn man den DAX einem Backtest unterzieht. Wir stehen kurz vor dem November – und dieser Börsenmonat ist tendenziell ein Long-Monat.

Mit einer Gewinnchance von 68,18% ist der zweitletzte Monat des Jahres ein richtiger Outperformer, wenn ein durchschnittlicher Wert von 60,30% aller zwölf Monate zu Buche steht. Es kommt noch besser. Ihre Gewinnchance im DAX liegt laut dem Backtest bis zum Jahresende bei sage und schreibe 77,27%, und wenn der Markt bis zum Jahresende steigt, dann sind durchschnittlich noch 8,23% drin! Die besten November-Monate in den Jahren 2001, 1998 und 1988 brachten 9,45%, 7,14% und 7,11% an Gewinn.

Der November also ein Selbstläufer? Gewiss nicht, denn es gab auch Jahre, in denen der November an den Börsen sehr grau war. Bestes Beispiel das Jahr 2000. Satte 9,96% ging es damals im November in den Keller. Deshalb:

Nie blind im Markt aktiv sein, sich nicht von der großen Herde der Anleger treiben lassen. Wir Trader konzentrieren uns ausschließlich auf das Eine. Auf die Charttechnik. Auch wenn zuletzt das Umfeld, starke Quartalszahlen und neuer Schwung aus Übersee, den DAX über die wichtige 6.000er-Marke geschoben und auch den TecDAX über den massiven Widerstandsbereich zwischen 680 und 700 Punkten getrieben hat. Für den DAX ergibt sich aktuell folgende Situation:

Aus charttechnischer Sicht befindet sich das wichtigste deutsche Börsenbarometer im oberen Bereich des August-Aufwärtstrendkanals. Hält die positive Stimmung bis zum EU-Gipfel am Mittwoch, so ist durchaus damit zu rechnen, dass das Bullenlager einen zweiten Angriff auf die obere Begrenzungsgerade startet. In der Spitze besteht damit kurzfristiges Aufwärtspotenzial bis in den Bereich von 6.150/6.200 Punkten.

Mittelfristig rechnen wir allerdings mit einem Rücksetzer auf die untere Trendgerade, die im Augenblick auf dem Niveau von 5.450 Zählern zu finden ist. Denn charttechnisch ist der DAX im Augenblick überkauft. DAX-Puts im Depot zu haben ist daher weiterhin kein Fehler – bei allem möglichen November-Backtests. Es ist nämlich alles offen und als Trader sollte man genau auf dieses „Alles-ist-möglich“-Szenario vorbereitet sein.

Stand 25.10.2011/ ein Gastkommentar von Sebastian Hoffmann, Chefredakteur des DAX-Premium-Traders

Ein Tipp: Sebastian Hoffmann zeigt Ihnen im kostenlosen DAX-Ausblick, wie Sie mit Hilfe von Chartformationen, Trendkanälen sowie Indikatoren Börsenrallyes und Trendwechsel in den DAX-Indizes rechtzeitig erkennen. Hier geht’s zur Anmeldung!


TEILEN

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here