Im Fokus Silber: Nach wie vor ein attraktives Investment?

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Silber ist heute augenscheinlich wieder sehr billig. Die Frage, die sich nun wohl jeder rohstoff-interessierte Anleger stellt, ist, ob wir nun günstige Einstiegspreise haben oder ob das All-Time-High erst einmal Vergangenheit ist. Eine solide und langfristig Antwort zu geben, erscheint schwierig zu sein. Dennoch: Nicht wenige Experten und Analysten sehen im Verhältnis zu Gold das Edelmetall Silber als stark unterbewertet an und sind der Meinung, dass Zugewinne bei Edelmetallen oft auch ein Anzeichen für Kaufkraftverlust bei Dollar oder Euro sein könnten. Dass gerade der US-Dollar in den vergangenen Wochen wieder deutlich zugelegt hat, spiegelt sich wohl daher auch zum Teil in der scharfen Korrektur des kleinen Gold-Bruders wider. Außerdem: Silber wird am Markt teilweise interessanter als Gold angesehen. Gilt wegen seiner Verwendung im Industrie-Bereich aber auch als ein risikoreicheres Investment. Es ist nicht nur eine „Reservewährung“ wie Gold – wenngleich der Sicherheitsaspekt vieler Anleger weiterhin bei einem Silber-Engagement sehr hoch zu sein scheint.

Edelmetalle zu kaufen, könnte also auch in den kommenden Wochen und Monaten stark im Trend liegen. Weil sie unverändert als entsprechend sichere Anlageform mit guten Aussichten auf langfristige Gewinne eingestuft werden. Ein Anreiz, der weiterhin zieht- bei allen Preis-Korrekturen der letzten Wochen. Hinzu kommt noch, dass das Vertrauen vieler Anleger in der jüngsten Vergangenheit in die Gemeinschaftswährung Euro nicht unbedingt größer geworden ist. Einen Teil seines Vermögens in Rohstoffe und Edelmetalle zu investieren ist wohl nach wie vor das Motto vieler. Auch vor dem Hintergrund, dass wenn wir eine stärkere Inflation bzw. eine Währungskrise erleben werden, man als Anleger die Möglichkeit hat, den Wert seiner Silberbestände ansteigen sehen zu können.

Kurzum: Die Erfolgsgeschichte von Silber könnte durchaus ein weiteres Kapitel hinzubekommen. Denn unverändert ist die Nachfrage unter anderem nach Münzen derzeit sehr hoch – und wenn wir weltweit nicht gerade in eine große Rezession verfallen sollten, könnte auch die Nachfrage der Industrie konstant auf einem guten Niveau bleiben und somit den Silberpreis stützen. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass es weiterhin Rohstoff-Experten gibt, die dem Silberpreis in den kommenden zwölf Monaten eine Verdoppelung zutrauen.

Unter charttechnischer Betrachtung ergibt sich derzeit folgendes Bild: Ende September war der Preis des kleinen Gold-Bruders innerhalb von nur drei Handelstagen um rund 36% eingebrochen. Von über 40 Dollar ging es runter bis auf ein zwischenzeitliches Tief bei 26,02 Dollar. Aber die seit Oktober 2008 gültige Aufwärtstrendgerade wurde bisher immer verteidigt. Nach der darauf folgenden Erholung ist der Silberpreis nun an der zentralen charttechnischen Widerstandszone angelangt (um den Bereich 33 Dollar). Schafft das glänzende Metall den Sprung über diese Region und generiert damit eine Bodenbildung, so könnte der GD200, GD100 sowie ein Korrekturtief von Anfang August (bei 37 Dollar) die nächsten Kursziele darstellen. Spekulative Anleger, die sich auch des Währungsrisikos bewusst sind, könnten auf dieses Szenario mit einem Wave XXL Call der Deutschen Bank (WKN DE225M) setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 2,45, die Knock-Out-Schwelle bei 19,30 Dollar.

Auf der anderen Seite: Würde der Silberpreis unter die Marke von 31 Dollar je Unze fallen – hier hatte er zuletzt immer wieder mehrfach nach oben gedreht – käme es wohl zu weiteren Kursrückgängen. Ein erstes Ziel könnte in diesem Szenario das Korrekturtief vom 5. Oktober (28,39 Dollar) sein. Wer als Anleger also denkt, der Silberpreis schafft es in der nächsten Zeit nicht sich wieder dem GD200 und GD100 zu nähern, sondern ist eher in einem Abwärtssog, der könnten wiederum mit einem Wave XXL Put der Deutschen Bank (WKN DE0WAN) darauf spekulieren. Der Hebel dieses Derivates liegt aktuell bei 2,05 und die Knock-Out-Schwelle bei 43,30 Dollar. Auch hier sollte man sich als Anleger des Währungsrisikos bewusst sein.

Stand: 21.10.2011/ ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Vice President db x-markets

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2 KOMMENTARE

  1. Eine Verdopplung der Silber-Preise in den nächsten 12 Monaten? Ich kann mir das kaum vorstellen, obwohl ich schon von einem Anstieg ausgehe. Welche Rohstoff-Experten sind das genau gewesen?

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