Im Fokus McDonald’s: Burger & Co. werden scheinbar immer gegessen…

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[ad#Google Adsense XL-links]Es scheint Aktien zu geben, die kennen anscheinend auf lange Sicht nur eine Richtung. Schaut man sich einmal einen Fünf- oder Zehn-Jahres-Chart von McDonald’s an – und man hat wohl so ein Beispiel vor Augen. Worin könnte das Erfolgsgeheimnis liegen? Dass die Produkte einfach gut schmecken? Das ist wohl im wahrsten Sinne des Wortes Geschmacksache. Eher die Geschäftspolitik des US-Konzerns. Dieser profitiert seit Jahren vom starken Auslandgeschäft. Hier wirkt sich der Anstieg des Euro gegenüber dem US-Dollar positiv aus, da Europa einer der größten Märkte für die Fast-Food-Kette ist und auch bleiben dürfte. Hinzu kommt, dass es McDonald’s immer wieder gelingt, das Produktsortiment zu erneuern und den speziellen Marktgepflogenheiten in bestimmten Regionen/ Ländern anzupassen.

Allein McDonald’s Deutschland hat im Jahr 2010 einen Nettoumsatz von 3,017 Mrd. Euro erzielt. Das entspricht einer Steigerung von 3,7 Prozent gegenüber 2009. Das Jahr 2011 dürfte nicht schlechter ausfallen. Nicht nur in Deutschland sondern weltweit. Zum einen, weil in der Vergangenheit gerade in Krisenzeiten Fast-Food in bestimmten Bevölkerungsschichten als „billiges Essen“ eingestuft und somit sehr genutzt wurde. Sinken Einkommen und Kaufbereitschaft – vor allem im Heimatmarkt USA, dann war das bislang gut für McDonald’s. Denn die Kunden entschieden sich dann nicht für einen Restaurantbesuch – sondern eher für einen Burger und eine Portion Pommes mit einer Cola. Fast Food könnte also aus Investorensicht ein interessanter Krisen-Deal sein.

Man sah es schon bei den letzten Quartalszahlen der Fast-Food-Kette (die neuen werden am 21.10. erwartet): Sie waren deutlich besser als vom Markt erwartet ausgefallen und haben aufgezeigt, dass der Konzern mit seiner Preispositionierung von einer wirtschaftlichen Abschwächung bislang wenig betroffen ist bzw. derzeit sogar den „teureren“ Mitbewerbern wie beispielsweise Starbucks in bestimmten Bereichen Marktteile streitig machen kann.

Doch die Amerikaner scheinen auch ganz konsequent ihre Strategie zu verfolgen. Wo es nicht läuft, da muss mit Konsequenzen gerechnet werden. So wie jüngst in Japan. Dort will man nun hunderte kleine Filialen schließen und somit das Ergebnis von McDonald’s Japan verbessern – weil gleichzeitig die größeren McDonalds-Restaurants an Bedeutung gewinnen sollen. Betroffen sind von dieser Maßnahme demnach nur kleine Filialen, die nicht das komplette McDonald’s-Sortiment im Angebot haben, hieß es aus Asien. Auf der anderen Seite will der Konzern ab dem Jahr 2012 jährlich 120 oder mehr Restaurants in Japan eröffnen. Die Geschäftsstrategie, die Durchdringung des Marktes weiter voranzutreiben, so von Seiten der Japan-Geschäftsführung, habe weiter Bestand. McDonald’s scheint also konsequent seinen Weg zu gehen.

Unter charttechnischen Aspekten kann man das bislang auch von der Aktie behaupten. Zumindest seit 2003 ist das Papier (aktuell mit einem 2012er-KGV von 15 versehen) in einem intakten Aufwärtstrend. Die Aktie befindet sich trotz der herben Verluste am Aktienmarkt im Sommer über dem GD200. Am 30. August markierte die McDonald’s-Aktie noch bei 91,22 Dollar ein neues Allzeithoch. In der Folge kam es zwar zu einem Rücksetzer bis auf ein Tief bei 83,65 Dollar am 9. September. Doch dann ging es wieder bergauf, das All-Time-High konnte aber bisher nicht mehr geknackt werden. Dennoch scheint das Potenzial für weitere Kurssteigerungen jenseits der 91-Dollar-Marke vorhanden zu sein. Gelingt der Ausbruch auf neue Höchststände, stehen nämlich einem weiteren Anstieg keine charttechnischen Widerstände mehr entgegen.

Spekulative Anleger könnten auf dieses Szenario setzen. Mit einem Wave Unlimited Call der Deutschen Bank (WKN: DE12TH). Der Hebel dieses Derivates liegt aktuell bei 2,88 und die Barriere befindet sich bei 60 US-Dollar. Wer als Anleger jedoch meint, die Burger-Aktie könnte in der nächsten Zeit sich von langfristigen Aufwärtstrend verabschieden und wieder in Richtung Korrekturtief vom 9. September (83,65 Dollar) bzw. tiefer rutschen – der könnte hiervon mit einem Wave Unlimited Put der Deutschen Bank (WKN: DE12TT) profitieren. Der Hebel dieses Short-Papiers liegt aktuell bei 3,96, die Barriere bei 110,00 US-Dollar. Bei beiden Trades sollte ein Währungsrisiko beachtet werden.

Stand: 11.10.2011/ ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Vice President db x-markets
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