Wochen-Ausblick: Ruhiger Auftakt vor Beginn der Earning Season?

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Die vergangene Woche bracht das Börsianer-Herz durchaus wieder einmal in Wallung – auf Wochensicht war ein deutliches Plus im DAX zu verzeichnen gewesen. Dennoch sollte man sich von der Euphorie nicht täuschen lassen – die Probleme sind nach wie vor vorhanden. Wenn wochenendliche Krisentreffen zwischen der deutschen Kanzlerin und dem französischen Staatschef von Nöten sind, sollte man hellhörig werden. Das Dauerthema Griechenland schwebt schließlich als Damoklesschwert noch immer über der Wirtschaft. Ein Blick auf die Charttechnik macht die Vorsicht auch deutlich – wenngleich man durchaus mit einem Stop-Buy-Limit heute etwas im DAX wagen könnte. Mehr dazu im Trade des Tages.

Der heutige Handelstag dürfte angesichts des US-Feiertags „Columbus Day“ eher ruhig verlaufen. Während an der Wall Street der Landung von Christoph Kolumbus in der Neuen Welt gedacht wird, bemüht man sich in der „Alten Welt“ mit der Lösung altbekannter Probleme – allerdings noch immer ohne besonderen Elan. Über das Wochenende scheint man wenigstens die Kuh „Dexia“ vom Eis bekommen zu haben. Die Regierungen von Belgien, Frankreich und Luxemburg kamen angesichts einer drohenden Insolvenz um eine kostenintensive Rettung des Finanzkonzerns nicht mehr umhin, die eine Aufspaltung und eine Teilverstaatlichung beinhaltet. Dexia ist für viele Investoren nun der Test geworden, wie es Europa schafft, den Zusammenbruch der eignen Banken zu verhindern.

Etwas mehr an Bewegung dürfte am Dienstag in die Märkte kommen. Während es konjunkturseitig in Europa erneut ruhig bleibt, werden in den USA die Fed-Minutes veröffentlicht. Dabei wird es spannend sein, zu erfahren wie die Diskussion auf der jüngsten Fed-Sitzung verlaufen ist. Mit großem Interesse wird dann nach Börsenschluss der Startschuss für die neue Berichtssaison verfolgt werden. Der Aluminiumkonzern Alcoa wird wie immer den Anfang machen. Dabei erwarten Analysten einen Umsatzanstieg um 18 Prozent auf 6,24 Mrd. Dollar sowie eine Ergebnisverbesserung von 9 Cents je Aktie auf nun 22 Cents je Aktie.

Zur Wochenmitte stehen dann mit den August-Daten zur europäischen Industrieproduktion sowie den britischen Arbeitsmarktdaten (September) Impulsgeber auf der Agenda. Unternehmensseitig berichten u.a. Ahlers, ASML Holding, Bang & Olufsen und PepsiCo über das Geschäft im abgelaufenen Quartal.

Am Donnerstag werden in Deutschland die Verbraucherpreise (September) veröffentlicht. Aus den USA steht mit den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe und den Handelsbilanzdaten (August) ebenfalls nur wenig Neues auf der Agenda der Anleger. Quartalszahlen melden u.a. Google, JP Morgan Chase, Rio Tinto und Roche.

Zum Wochenschluss am Freitag werden aus der Eurozone die Verbraucherpreise (September) sowie die September-Daten zur Handelsbilanz veröffentlicht. In den USA stehen neben den Importpreisen (September) auch die Einzelhandelsumsätze (September), das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (Oktober) sowie die Lagerbestände (August) auf der Agenda. Von Seiten der Unternehmen bleibt es dagegen ruhig. Lediglich Mattel wird Quartalszahlen vorlegen.

Stand 10.10.2011

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