DAX-Trades: Warum man auf den VDAX-NEW® achten sollte…

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Es vergeht eigentlich seit Wochen kein einziger Handelstag, an dem man als Anleger nicht mit Griechenland und der EU-Schuldenkrise konfrontiert wird. Finanzwerte scheinen nach dem Debakel um Dexia nicht mehr so gefragt zu sein, auch die bisher auf der Überholspur gewesenen Autowerte sind nun in den vergangenen Wochen auf den Standstreifen gefahren. Kurz um, es scheint dieser Tage wieder, das Motto der defensiven Werte aufzukommen.

Es wäre durchaus verständlich, wenn man bedenkt, dass wir am Aktienmarkt derzeit eine doch sehr kontinuierlich hohe Volatilität sehen. Das „Angstbarometer“ VDAX-NEW® zeigt es ganz klar auf. Dieser misst die vom Terminmarkt erwartete Schwankungsbreite des Aktienindex DAX® über die nächsten 30 Tage. Wir sehen zwar noch nicht die hohen Werte wie in der Rezessionsphase 2001, dennoch sind wir auf einem vergleichsweise hohen Niveau. In Zahlen: Der Volatilitätsindex wird zwar erst seit dem Jahr 2005 in seiner heutigen Form berechnet. Aber mittels Simulation rückgerechnet lag der Index um das Jahr 2001 bei rund 55 Prozentpunkten. Aktuell stehen wir bei über 47 Prozentpunkten.

Anders ausgedrückt: Man spricht auf dem Parkett schon von einer „hohen“ Volatilität bei einem Punktestand von über 33, dagegen werden Werte zwischen 44 und circa 55 als klares Angstsignal bewertet. In diesem Bereich sind wir derzeit. Und in wie weit wir in den kommenden Wochen und Monaten einen niedrigeren VDAX-NEW®-Stand sehen werden, ist erst einmal nicht abzusehen. Das bedeutet für den deutschen Leitindex, dass man als Anleger unverändert mit hoher Volatilität rechnen sollte.

Der DAX® ist seit Wochen in einem Trendkanal gefangen (5.000-5.500). Er konnte zwar zeitweise aus diesem nach oben herausbrechen, aber nicht nachhaltig. Angesichts des Umfeldes erscheint eine weitere (volatile) Seitwärtsbewegung des DAX® in den kommenden Tagen und Wochen nicht unwahrscheinlich zu sein – wenn man bedenkt, dass bald wieder die Earning Season beginnt (mit der Veröffentlichung der einen oder anderen Gewinnwarnung) und die Griechenland-Problematik scheinbar bis auf weiteres nicht gelöst werden kann.

Konservative Anleger könnten daher auf ein Seitwärts-Szenario des DAX® mit einem Discount-Zertifikat der Deutschen Bank (WKN DB3DQY) setzen. Denn mit einem Discount-Zertifikat besteht selbst dann noch eine Renditechance, wenn der Kurs des Basiswertes über einen längeren Zeitraum per saldo seitwärts tendiert oder sogar moderat fällt. Die maximale Rückzahlung aus diesem Discount-Zertifikat ist allerdings auf einen festgelegten Höchstbetrag (Cap) begrenzt. Diese beträgt 7,88%, bei einem Cap von 3.300 Punkten, der Discount beträgt aktuell über 41%. Das Zertifikat hat eine Laufzeit bis 20.12.2012.

Etwas risikobewusstere Anleger, die meinen, dass der DAX® es doch in den kommenden Monaten schaffen wird, sich aus dem Trendkanal nach oben zu befreien und dementsprechend deutlich steigende Märkte zu erwarten sind, könnten hingegen auf ein Bonus-Zertifikat mit Cap der Deutschen Bank (WKN DB2F15) setzen. Das Derivat hat eine Laufzeit bis 08.12.2011, einen aktuellen Abstand zur Barriere von knapp 35%, Cap wie auch Bonuslevel sind bei einem DAX®-Stand von 6.541,87, die Seitwärtsrendite beträgt derzeit 23,43% p.a. Die Barriere liegt derweil bei 3.413,15 Index-Punkten. Doch wie schon gesagt: Man sollte den VDAX-NEW® und dessen Entwicklung im Hinterkopf haben.

Stand: 07.10.2011/ ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Vice President db x-markets
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