Im Fokus Gold: Sind das aktuell günstige Einstiegskurse?

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Die bisher historisch hohen Kurse des Goldes wurden zuletzt sehr deutlich nach unten korrigiert. Eigentlich aus völlig heiterem Himmel. Denn wer hatte schon damit gerechnet, wenn die Aktienmärkte in die Knie gehen, dass es mit den Edelmetallen wie Gold und Silber fast parallel ebenso passieren kann?

Fakt ist, dass vor allem Silber zuletzt in einen massiven Abwärtsstrudel geraten war. Mit Kursen unter der 30-Dollar-Marke notierte die Feinunze Silber so niedrig wie zuletzt im Januar dieses Jahres. Da sind die Abschläge bei dem Goldpreis im Vergleich doch deutlich geringer. Mit knapp 1600 Dollar je Feinunze lagen die Kurse auf dem Niveau von Ende Juli, Anfang August.

Wenn man dann auch noch den „sicheren Hafen“, womit Gold gerne assoziiert wird, mit den Aktienmärkten vergleicht, können die jüngsten Verluste bei Gold vergleichsweise als vertretbar angesehen werden. Mehr noch, man könnte diese Kurse schon als (wieder) günstige Einstiegsgelegenheit ansehen. Denn nach wie vor kann laut London Bullion Market Association der Goldpreis im Vergleich zum zweiten Quartal 2009 (zur Finanzkrise) ein sattes Plus von 100% aufweisen – zumal das glänzende Edelmetall unverändert aus Sicht des langfristigen Aufwärtstrends in sicherer Position zu sein scheint.

Die jüngsten Verluste könnten nun dennoch auf eine leicht veränderte Haltung von Großinvestoren zurückgehen. Stichwort Dollar. Dieser ist in den letzten vier Wochen gegenüber dem Euro wieder deutlich stabiler geworden und hat an Stärke gewonnen. Daher dürfte so manche Gold-Gewinnmitnahme im Greenback gelandet sein, denn der US-Dollar gehörte vielfach in den vergangenen Wochen zu den gesuchten Anlageklassen.

Trotzdem erscheint Gold weiterhin attraktiv zu sein. Nach wie vor sehen viele Analysten Kursziele von 2000 Dollar und mehr, zumal Gold nie den Charakter als Krisenwährung verlieren dürfte. Aus charttechnischer Betrachtung ergibt sich folgendes Bild: Nachdem der steile Kursanstieg um rund 30% seit Anfang Juli nun ungefähr bis zum 61,8%-Fibonacci-Retracement korrigiert wurde, böten sich nun durchaus wieder interessante Trading-Chancen, zumal die 100-Tage-Linie zuletzt erfolgreich getestet wurde. Die Region 1700 Dollar könnte nun das nächste Ziel sein. Bei 1699,40 Dollar verläuft das 50%-Retracement des Anstiegs seit Anfang Juli. Zudem lag hier ein markantes Korrekturtief vom 25. August (1702,60 Dollar). Darüber könnten die Marken 1755 und 1814 die nächsten Kursziele darstellen. Risikobereite Investoren, die sich auch des Währungsrisiko bewusst sind, könnten mit dem Wave XXL Call der Deutschen Bank (WKN: DB2RG4) auf weitere Preissteigerungen spekulieren. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 2,43; das Stop-Loss-Niveau bei aktuell 990,70 US-Dollar.

Spekulative Anleger, die meinen, der Goldpreis könnte hingegen als nächste Korrekturziele die langfristige Aufwärtstrendgerade (ca. bei 1575 Dollar) und die 200-Tage-Linie (1530 Dollar) anvisieren, könnten mit dem Wave XXL Put der Deutschen Bank (WKN: DE1CF9; Hebel 3,93; Stop-Loss-Niveau bei 1969,55 US-Dollar) auf dieses Szenario setzen. Anleger sollten aber bei allen Engagements stets auch das Währungsrisiko beachten.

Stand: 30.09.2011/ ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Vice President db x-markets
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1 KOMMENTAR

  1. Jetzt als Privatanleger in den Devisenhandel einsteigen?…

    Währungen haben immer schon eine gewisse Faszination ausgeübt. So mancher tauschte seine Urlaubsdevisen nach einer Reise nicht um, sondern behielt sie – wegen der Erinnerungen und wegen der möglichen Absicherung des Geldes. Besonders beliebt waren Doll…

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