Endlich wieder Kaufkurse beim Gold!

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Die Schuldenkrise in Europa schwelt vor sich hin, Rating-Agenturen stufen eine Bank nach der anderen herab, die Aktienmärkte vollziehen Tageschwankungen, wofür früher Wochen, wenn nicht Monate benötigt wurden und was macht Gold? Die Krisenwährung Nummer eins bricht innerhalb von sechs Tagen um 11% ein. Seit dem Allzeithoch bei 1895 Dollar am 5. September hat das Edelmetall in der Spitze sogar 16% verloren.

Fundamental ist diese Entwicklung aufgrund der Krisenszenarien zwar kaum nachvollziehbar, doch eine Gegenreaktion nach den enormen Kurszuwächsen der vergangenen Monate war überfällig.Seit dem letzten großen Kurseinbruch Ende 2008 kannte Gold nur den Weg nach oben und verteuerte sich bis Juni dieses Jahres jeden Monat um durchschnittlich 2,3%. Doch allein in den beiden Monaten Juli und August erzielte Gold einen Wertzuwachs von im Mittel 10,5%.

Warum aber gerade jetzt die Luft aus der Spekulationsblase entwichen ist, lässt sich mit einem Blick in die Vergangenheit erklären. Schon während der Finanzkrise 2008, als die Lehman-Bank pleiteging, stürzte Gold binnen vier Wochen um 21% ab. Der Grund für diesen Kursverfall war damals der gleiche wie heute und lässt sich salopp so formulieren: Nur Bares ist Wahres.

Wenn die Anleger eine regelrechte Katastrophe an den Finanzmärkten befürchten, machen sie alles zu Geld – auch, wenn es sich dabei um wertbeständige Anlagen wie Gold handelt. Vor allem institutionelle Anleger halten in solchen Extremphasen Liquidität, um Verpflichtungen aus anderen Börsengeschäften nachzukommen. Deshalb, der aktuelle Kursverfall eröffnet jetzt ausgezeichnete Einstiegs-Chancen, denn etliche Argumente sprechen für wieder steigende Kurse.

Nach wie vor notiert Gold über dem GD200 im Aufwärtstrend, was gemäß der Trendfolge-Strategie bedeutet, auf steigende Notierungen zu setzen. Außerdem hat sich der Abstand zur Trendlinie von fast 30% Ende August auf 7% wieder normalisiert, womit die komplette Überhitzung abgebaut wurde. Hinzu kommt, dass sich die Kurse trotz des Rücksetzers mitten in dem seit Januar 2009 gültigen Aufwärtstrendkanal befinden – erst bei Kursen unter 1520 würde es kritisch werden. Hier verläuft übrigens auch der GD200. Nach unten ist Gold damit also doppelt abgesichert, während für wieder steigende Kurse auch die Zyklik spricht. Denn seit 1960 legten die Notierungen von Ende September bis Jahresende um im Schnitt 7,1% zu. Deshalb halten wir auch an unseren Hausse-Positionen fest (+135%, +296%, +457%).

Handeln Sie erfolgreich!
Ihr
Johannes Scherer

Stand: 30.09.2011/ ein Gastkommentar von Johannes Scherer, Chefredakteur des Trendbriefes. Hier zeigt er auf Basis der 200-Tage-Linie die lukrativsten Trends in Aktien, Indizes, Devisen sowie Rohstoffen auf.


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2 KOMMENTARE

  1. Nun ja mit dem Gold geht es auf und ab. Silber hat dafür einen anchhaltigen Crash erlitten. Der Punkt ist ja m.E., dass Gold und Silber keine Dividende zahlen. Als warten alle auf Kurssteigerungen, die ja nicht garantiert sind.
    Die Alternative wären mal wieder Investments in grüne Technologien. Zukunftsorientiert, modern und Gewinnpotential. Oder?

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