Im Fokus Dow Jones: Die Amerikaner scheinen die cooleren Börsianer zu sein…

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Im Vergleich zu den europäischen Börsianern sind die US-Investoren auch in den beiden vergangenen Wochen recht gelassen geblieben. Sowohl was die Abschläge als auch die Zugewinne in der Woche des Hexensabbats betrifft. Dabei hat sich die Lage dies- und jenseits des Atlantiks wahrlich nicht entspannt. Besonders die Unsicherheiten, die von der EU-Schuldenkrise ausgehen, belasten noch immer schwer. Dementsprechend ist die Nervosität weiterhin groß – ebenso die Volatilität an den Märkten. Und dennoch sind die Amerikaner scheinbar gelassener. Haben sie da uns Europäern etwas voraus? Die Frage ist schwer zu beantworten. Vielleicht ist es diese scheinbar (angeborene) typische US-Zuversicht verbunden mit der stetigen Hoffnung, dass sich für alles eine Lösung finden könnte. Frei nach dem Motto „yes we can“…

Es dürfte auf jeden Fall in den kommenden Wochen spannend werden zu beobachten, wie die Wall Street auf die bevorstehende Berichtssaison reagieren wird. Eines scheint klar zu sein: Wegen des verschlechterten Konjunkturumfelds könnten nicht wenige US-Konzerne ihre Prognosen senken. Dennoch könnte es auch nicht verkehrt sein davon auszugehen, dass wenn Ende Oktober alle potenziellen (vermeintlich) schlechten Nachrichten bezüglich der Earning Season in den Kursen eingepreist sind, wir dann eine deutliche Stabilisierung des Aktienmarktes sehen könnten.

Vor allem vor dem Hintergrund, dass wir alle nicht wissen, was es bis dato noch alles an neuen Konjunkturprogrammen und Aktionen der US-Notenbank Fed geben wird. Selbstverständlich wird auch die EU-Schuldenkrise eine große Rolle spielen – doch deshalb den US-Aktienmarkt gänzlich außer Betracht zu lassen, wäre wohl ein Fehler. Man sieht es an einzelnen US-Blue-Chips, dass Stock-Picking derzeit durchaus ein gutes Mittel sein kann, um Rendite zu generieren. Bestes Beispiel Apple. Die iPhone-Aktie hat zuletzt in diesem schwachen und scheinbar undurchsichtigen Marktumfeld ein neues Allzeithoch markiert!

Dass der Dow Jones von diesem deutlich entfernt ist, ist wohl dagegen unstrittig. Gleichwohl gibt es unter charttechnischer Betrachtung durchaus positive Argumente für steigende Kurse des Old-Economy-Index. Schafft es nämlich der US-Index, die Region 11.400/11.600 (dieser Bereich beeinflusst die Kurse bereits seit November letzten Jahres) hinter sich zu lassen, wäre das Korrekturtief vom 15. Juni bei 11.863, sowie die Region 12.000 das nächste Ziel. Spekulative Anleger könnten mit dem WaveXXL Call der Deutschen Bank (WKN DB6ZMD) auf einen weiteren Anstieg des Dow Jones setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 2,86; die Knock-Out-Schwelle bei 7.250 Indexpunkten.

Da der Dow Jones den Bereich des September-Tiefs in der Region von 10.987/10.994 bereits passiert hat, könnten spekulative Anleger mit einem Wave Unlimited Put der Deutschen Bank (WKN DE3LJ8; Hebel aktuell bei 2,31; Knock-Out-Schwelle bei 15.334,46 Indexpunkten) auf eine weitere Abwärtsbewegung des US-Index setzen. Darunter würde wiederum die Region des bisherigen Jahrestiefs bei 10.604 Punkten auf Schlusskursbasis in den Fokus geraten und eine Short-Position durchaus als sinnvoll erscheinen lassen. Dabei ist jedoch das Währungsrisiko zu beachten.

Stand: 23.09.2011/ ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Vice President db x-markets
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