Das ist alles irgendwie unglaublich…

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Gold ist weiter unter 1800 Dollar je Unze – und kaufenswert. Eine ausführliche Analyse kann man hier lesen.

Mich beschäftigt derzeit eher das Umfeld. Das bekommt man die Krise. Nur was da allein an Meldungen über den Ticker gehen (und ich meine nicht diesen üblichen schnöden Börsen-Quatsch…).

Einen genialen Kommentar zu Griechenland gibt es von der Börsen-Zeitung beispielsweise. Darin steht heute:  In Europa gibt es bereits einen Favoriten für die Floskel des Jahres 2011: "Griechenland sagt weitere Maßnahmen zu." In schöner Regelmäßigkeit ist der Satz zu hören, obwohl er im Grunde jeden nachrichtlichen Kern verloren hat und doch eine Menge aussagt über den Verlauf der Aktion Euro-Rettung.

Richtig, und weiter:

Wohl kaum jemand hat sich vorgestellt, dass die routinemäßige Überprüfung der Fortschritte in Griechenland rasch zu einem masochistischen Ritual werden würde. Genau das aber ist geschehen.

Wenn die Troika in Athen anrückt, sind ihre ersten Eindrücke ernüchternd bis erschreckend. Dann folgen Drohungen, Mahnungen, Erpressungen. Und nach allerlei Nachverhandlungen, Sondersitzungen und Telefonkonferenzen heißt es: "Griechenland sagt weitere Maßnahmen zu."

Gewiss, Sparbeschlüsse und Reformen fallen schwer und kosten Zeit.

Auf den Punkt gebracht. Das Fazit des Beitrages:

Denn alle Achtungserfolge von Iren und Portugiesen werden durch den Leichtsinn und die Unglaubwürdigkeit der italienischen Regierung konterkariert, die das Land näher an den Abgrund geführt hat.. […]

Aber hey, uns geht es doch gut! Zumindest wenn man Chefaufseher der DAX-Unternehmen ist. Jepp. Denn diese  verdienen 2011 im Durchschnitt neun Prozent mehr als im Vorjahr. Dies liegt zum einen am Unternehmenserfolg, zum anderen (JETZT KOMMT ES!) an der verstärkten Berücksichtigung des aufgabenbezogenen Aufwands in Form von Sitzungsgeldern und der Ausschussvergütung. Zu diesen Ergebnissen kommt das Beratungsunternehmen Towers Watson http://towerswatson.com in seiner Studie "Aufsichtsratsvergütung DAX 2011". Im Schnitt 297.800 Euro mehr. Na dann, auf nach Griechenland und ne Insel kaufen.

Oder besser doch in die Schweiz? Denn da gibt es aktuell ne lustige Aktion. Die Schweizer Volkspartei darf offiziell mit ihrer neusten Unterschriftensammlung "Rettet unser Schweizer Gold" beginnen. Durch die Initiative soll in der Verfassung festgeschrieben werden, dass die Schweizer Notenbank ihre Goldreserven nicht verkaufen darf.. Warum soll sie auch, frage ich da… Die haben Probleme – alles irgendwie unglaublich…

take Care;

Euer Goldfinger


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