Profitieren jetzt auch die Gold- und Silberdeveloper?

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[ad#Google Adsense L-links]Der Goldpreisanstieg lässt sich auch von einer kurzen Korrektur in der vergangenen Woche unter die Schwelle von 1.800 US-Dollar je Feinunze nicht nachhaltig aufhalten. Steigende Notierungen am Montag und das erneute Überspringen der Hürde bei 1.900 US-Dollar je Feinunze mit einem neuen Rekordwert bei 1.923,20 US-Dollar sprechen für sich. Gold konnte seit Anfang Juni um mehr als 20 Prozent an Wert zulegen, wobei allein im Monat August der Wertzuwachs 12 Prozent betrug. Eine ähnliche Entwicklung durchlief auch der Silberpreis in diesem Zeitraum. Die expansive Geldpolitik der US-Notenbank Fed und die anhaltend hohe Nachfrage nach Silberprodukten ließen auch den Silberpreis deutlich ansteigen. Mit aktuell rund 43 US-Dollar je Feinunze notiert das Edelmetall nahezu auf seinem 3-Monatshoch, das Allzeithoch bei über 50 US-Dollar je Feinunze ist allerdings noch ein gutes Stück entfernt. Auffällig in diesen Tagen ist die hohe Nachfrage nach Silbermünzen. Silber ist im Gegensatz zu Gold aufgrund seiner Verwendung in der Industrie in einem höheren Maße konjunkturabhängig. Die Angst vor der Schuldenkrise und der Flucht in die Edelmetalle als „sicheren Hafen“ lassen auch den Silberpreis ansteigen.

Dass ein starker Edelmetallpreis keine Garantie für steigende Aktienkurse der Minenbetreiber ist, wurde insbesondere in den vergangenen Monaten deutlich. Trotz steigender Rohstoffpreise gerieten viele Goldminenaktien in eine volatile Phase der Korrektur und waren von der Preisentwicklung der Edelmetalle nahezu entkoppelt. Betroffen davon waren lange auch die Kursverläufe des Arca Gold Bugs Index (HUI) und des Market Vectors Gold Miners ETF (GDX). Eine Gemeinsamkeit, die beide Indizes verbindet, ist die Tatsache, dass beiden in der vergangenen Handelswoche ein charttechnischer Ausbruch gelang und sie zum Wochenschluss ein neues Jahreshoch markieren konnten. Während der HUI-Index bereits mit der Eröffnung am Freitag sein altes Hoch bei rund 610 Punkten übersprang, gelang dies dem GDX im Handelsverlauf. Hervorzuheben ist, dass die neuen Höchststände in einem negativen Marktumfeld erzielt wurden. Ein weiterer wichtiger Index für Gold- und Silberwerte ist der Philadelphia Stock Exchange Gold & Silver (XAU). Im Gegensatz zu den beiden erstgenannten Indizes notiert dieser unter seinem Allzeithoch.
Betrachtet man die Entwicklung des Sektors genauer, so fallen mehrere Dinge auf: Während in der Vergangenheit viele Investoren das direkte Investment in physische Edelmetalle bevorzugten und die Risiken eines Mineninvestments – die nur schwer kalkulierbaren geopolitische und geologische Risiken sowie der hohe Finanzierungsbedarf der Explorationen – weitestgehend gescheut haben, zeichnen die neuen Höchststände der Indizes ein Bild von einem verstärkten Direktinvestment. Dies wird auch in der Tatsache deutlich, dass die Korrektur der Goldpreis vergangene Woche keine negativen Auswirkungen auf die Edelmetallindizes hatte. Anleger, die in diesen interessanten Bereich der Developer investieren möchten, allerdings das Risiko eines Einzelinvestments scheuen, sollten sich die Index-Zertifikate genauer ansehen: Sowohl der Philadelphia Stock Exchange Gold & Silver (WKN: SG9AP7) als auch der NYSE Arca Gold Bugs (WKN: SG0HGQ) sind in einer Quantovariante verfügbar, mit der auch ein Wechselkursrisiko ausgeschlossen werden kann.

Für viele Investoren passen die Gold- und Silberpreise nicht mehr zur Aktienbewertung der Developer. So sind viele der Unternehmen in diesem Sektor ähnlich bewertet wie im Jahr 2008, als der Goldpreis noch ein Bruchteil des heutigen betragen hatte. Experten erklären diesen Widerspruch durch die Tatsache, dass insbesondere Hedgefonds auf steigende Kurse der Edelmetalle setzen und Shortinvestments einzelner Minenwerte bevorzugten. Diese Strategie trieb auf der einen Seite die Preise der Edelmetalle und verstärkte den Preisdruck auf der Explorerseite. Ein weiterer Grund für den jetzigen Anstieg der Minenwerte ist die Tatsache, dass sich die Energiekosten, insbesondere die Ölpreise, in den letzten Monaten verringert haben. Die Explorationsindustrie ist eine sehr energieintensive Branche, so dass die niedrigeren Energiepreise eine deutliche Kostenreduktion ermöglichen.

[ad#Google Adsense M-rechts]Der Solactive Gold and Silver Developer Index (WKN: SG10XA) eröffnet Anlegern die Möglichkeit an der zukünftigen Wertentwicklung von 15 Gold- bzw. Silberminenunternehmen zu partizipieren, die dem Developerbereich zugeordnet werden. Die drei größten Unternehmen bilden die Osisko Mining Corp., die New Gold Inc. sowie die Semafo Inc. Das Partizipations-Zertifikat bildet dessen Kursentwicklung abzüglich der Managementgebühren (1% p.a.) nahezu eins zu eins ab, jedoch unter Berücksichtigung möglicher Wechselkursschwankungen.

Ein Gastkommentar der Société Générale.


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