Tatort DAX: Greifen Sie weiterhin nicht in ein fallendes Messer!

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Wir konnten doch glatt man wieder grüne Vorzeichen zum Ende eines Handelstages im DAX sehen. Mittlerweile ist dies ja eine Seltenheit geworden. Deshalb aber gleich in Euphorie zu verfalle, wäre wohl ein Fehler. Denn dass wir uns mitten in einer heftigen Baisse-Phase befinden, dürfte jedem Börsianer spätestens zum 31. August klar geworden sein. Das heißt:

Ich messe persönlich dem Monatsschlusskurs deutlich mehr Aussagekraft als dem Wochen- oder Tagesschlusskurs bei. Vor allem dann, wenn es um so einen derart heftigen Kursverlust im DAX von über 20% innerhalb eines Handelsmonat geht. Und: Mehr 25 Tagen ununterbrochen notierte das deutsche Leitbarometer unter dem GD20, dem kürzesten etablierten Durchschnitt. Auch zum Monatsende schaffte es der Leitindex nicht über diesen zu springen – trotz der satten Zugewinne am letzten August-Handelstag.

Für viele Börsianer ist dies nun ein deutliches Zeichen dafür, dass der Markt extrem überverkauft ist und eine fulminante Erholungs-Rallye unvermeidbar zu sein scheint. Das aktuell niedrige Kursniveau wird daher als willkommene Einstiegschance wahrgenommen. Doch die Vergangenheit zeigt genauso eindrucksvoll, dass derartige Kursphasen alles andere als Kaufgelegenheiten sind. Im Gegenteil:

Ein Blick auf den Kursverlauf seit Anfang 2008 zeigt, dass trotz überverkauftem Kursniveau (Abstand zum GD200) und erfolgreiche Tests wichtiger Unterstützungen sowie der Ausbruch über entscheidende Widerstände keine nachhaltigen Kursanstiege nach sich zogen. Vielmehr wurden die höheren Kursbereiche von vielen Marktteilnehmern in der Vergangenheit dazu genutzt, um den verpassten Ausstieg aus den Lon-Positionen nachzuholen. Aber sehen Sie selbst am Beispiel der 2008er-Baisse:

Nachdem bedeutende Unterstützungen (blaue Kreise) den Kursen für kurze Zeit Auftrieb verlieh, scheiterte der DAX, dabei, wichtige Widerstände zu überwinden (rote Kreise). Erst nachdem das Abwärtspotenzial absolut ausgereizt war und kein Abgabedruck mehr auf den Kursen lag, fanden die Notierungen den Weg nach oben. Daher:
Man sollte sich als Trader wohl deshalb aktuell nicht der Illusion hingeben, dass ein paar sonnige Börsentage gleich wieder einen Aufwärtstrend auslösen. Schauen Sie sich vielmehr ganz nüchtern den Haupttrend an. Und der zeigt gen Süden. Deutlich. Als Trader müsste man vielmehr die Fehlausbrüche nach oben bzw. den Durchbruch unter markante Unterstützungen für den Kauf von Short-Positionen nutzen. Welche entscheidende Marken Sie hierbei dringend beachten sollten, können Sie in meiner neuesten Ausgabe des DAX-Premium-Traders, mit den aktuellsten Chart-Analysen zum DAX, MDAX und TecDAX samt vielversprechender Empfehlungen und Handlungsanweisungen lesen.

Stand: 01.09.2011/ ein Gastkommentar von Steffen Heinrich, Chefredakteur des DAX-Ausblick und des DAX-Premium-Trader;

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